Unsere bisher aufgeführten Werke

 

Sonntag/Montag, 5./6. Januar 2020, 20 Uhr in der Meistersingerhalle Nürnberg

Ludwig van Beethoven, Chorfantasie / Neunte Symphonie

Philharmonischer Chor Nürnberg

Hans-Sachs-Chor

Konzertchor LGV

Choreinstudierung: Gordian Teupke

Nürnberger Symphoniker

Leitung: Kahchun Wong

 

Karten über die Nürnberger Symphoniker, hier online bestellen:
https://www.nuernbergersymphoniker.de/symphonische-konzerte/konzert/happy-birthday-beethoven-neujahrskonzert.html


Kritiken der Nürnberger Nachrichten und der Nürnberger Zeitung dazu

 



Sonntag, 27. Oktober 2019, 19.00 Uhr, in der Meistersingerhalle Nürnberg

 

W.A. Mozart, Requiem in d-Moll, für Chor, Solisten und Orchester (KV 626)

 

W.A. Mozart, Kyrie in d-Moll, für Chor und Orchester (KV 341)

G. Mahler, Kindertotenlieder, für Altsolo und Orchester

 

Solisten: Maria Sushansky (S), Ruth Volpert (A), Sebastian Köchig (T) und Florian Küppers (B)
Philharmonischer Chor Nürnberg

Nürnberger Symphoniker

Leitung: Gordian Teupke

 

Das Hauptwerk dieses Konzertabends wird das berühmte Requiem in d-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart sein (* 27. Januar 1756 in Salzburg; † 5. Dezember 1791 in Wien), jenes Werk, das Mozart quasi bis zu seinem letzten Atemzug komponierte und vor seinem Tod nur noch Teile davon vollenden konnte. Vor allem die Vokal- und Chorstellen waren komplett, wohingegen er die Orchestrierung einiger Teile nur noch skizzenhaft niederschrieb. Vollendet hat das Requiem zunächst sein Schüler Franz Xaver Süßmayr, der Mozart und seine Intentionen am besten kannte. So sicherte er dadurch auch für Mozarts Frau Constanze das Honorar vom Grafen Franz von Walsegg-Stuppach, der das Requiem 1791 bei Mozart in Auftrag gegeben hatte. Auch andere haben sich später an der Fertigstellung des Fragments mit diversen Interpretationen und auch Korrekturen versucht. Wir werden an diesem Konzertabend Mozarts Original mit Süßmayrs Ergänzungen zur Aufführung bringen. Die phänomenale Wirkung dieses Opus ultimum von Mozart, dieser genialen Musik, ist seit seiner Entstehung ungebrochen.

 

Einleiten werden wir den Abend mit dem Kyrie in d-Moll, für Chor und Orchester, vermutlich auch ein Spätwerk W.A. Mozarts, dem man bereits die Grundstimmung des späteren Requiems anmerkte, auch war es in der gleichen Tonart komponiert. Mit einer Festmesse, der dieses Kyrie angehören sollte, wollte Mozart sich um den Posten des Domkapellmeisters in St. Stephan in Wien bewerben, wozu es allerdings nicht kam, weil ihn der Domkapellmeister überlebte.

 

Die Kindertotenlieder von Gustav Mahler (* 7. Juli 1860 in Kalischt, Böhmen; † 18. Mai 1911 in Wien), für Orchester und Altsolo, schließen das Programm vor der Pause ab. Dieser fünfteilige Liederzyklus mit Texten aus der gleichnamigen Gedichtsammlung von Friedrich Rückert, nach dessen Texten Mahlers Liedschaffen um 1900 bestimmt wurde, wurde 1905 uraufgeführt. Von Mahlers elf Geschwistern starben sechs im Kindesalter. Der Tod ist zwar stark und mächtig, stärker als er aber ist die Liebe. Und so enden Mahlers Kindertotenlieder eher tröstlich. 

 

Flyer zum Konzert

Kritik der Nürnberger Zeitung

 


 

Freitag, 9. und Samstag, 10. August 2019, jeweils 19 Uhr, im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth

Siegfried Wagner

An allem ist Hütchen Schuld!

Märchenspiel in drei Akten

Philharmonischer Chor Nürnberg
Sinfonieorchester Karlovy Vary (Karlsbad)

Dirigat: David Robert Coleman

 

Gesamtleitung: Peter P. Pachl

 

 

 

Samstag, 13. Juli 2019, 20.00 Uhr, in der Meistersingerhalle Nürnberg

Benjamin Britten, War Requiem

Chor des Staatstheaters Nürnberg
Philharmonischer Chor Nürnberg
Konzertchor Lehrergesangverein
Hans-Sachs-Chor
Tölzer Knabenchor
Staatsphilharmonie Nürnberg

Leitung: GMD Joana Mallwitz

 


 

Sonntag, 5. Mai 2019 um 19 Uhr in der Meistersingerhalle Nürnberg

Romantisch!

Werke von Brahms, Schumann, Puccini, Verdi, Bizet, Fauré, Lehár und anderen


Philharmonischer Chor Nürnberg
Nürnberger Symphoniker


Solisten: Mara Möritz (Sopran), Helena Steiner (Sopran), Alexandra Vildosola (Sopran), Stefanie Weidmann (Alt), Ruihang Sun (Tenor), Patryk Rybarczyk (Bariton), Hyunho Yoo (Bariton), Wonyong Kang (Bass)
 
Moderation: Rolf-Bernhard Essig
Dirigat: Gocha Mosiashvili und Gordian Teupke
Gesamtleitung: Gordian Teupke


Romantisch! - heißt das Motto dieses abwechslungsreichen Abends, durch den der bekannte Rundfunk- und Fernsehmoderator und Entertainer Rolf-Bernhard Essig führen wird und bei dem uns unsere treuen Orchesterpartner, die Nürnberger Symphoniker, begleiten, unter der Gesamtleitung von Gordian Teupke.
 
Zu hören sind vor der Pause zunächst Kompositionen der deutschen Romantiker Johannes Brahms und Robert Schumann. Brahms Vertonung vom "Gesang der Parzen" für sechsstimmigen Chor basiert auf Strophen aus Goethes "Iphigenie auf Tauris" und beschreibt darin die Willkür der Götter gegenüber dem Menschen. Robert Schumann erzählt in seiner auf Gedichten von Emanuel Geibel basierenden Ballade "Vom Pagen und der Königstochter", für gemischten Chor und Soli, von der verbotenen Liebe zwischen einer Prinzessin und dem Pagen des Königs.
Nach der Pause sorgen italienische, französische und österreichische Wegbegleiter der beiden deutschen Romantiker für eine schwungvolle Fortsetzung und einen vergnüglichen Ausklang des Abends.
Zu Beginn des zweiten Teils gibt Gocha Mosiashvili, Assistent von Gordian Teupke beim Philharmonischen Chor, sein Dirigier-Debüt mit dem Chor, mit Werken von Puccini, Rossini und Verdi. Chor und Solisten haben dabei Gelegenheit mit Ausschnitten aus berühmten italienischen Opern, wie dem "Barbier von Sevilla", "Gianni Schicchi" und "Otello" viel Italianità zu versprühen. Wieder zurück am Dirigierpult lässt Gordian Teupke dann seinerseits berühmte Arien aus Bizets "Carmen" und aus Gounods "Roméo et Juliette" sowie die träumerische Pavane von Gabriel Fauré durch Chor und Solisten mit viel Gefühl präsentieren. Mit einer Arie aus Gaetano Donizettis "Don Pasquale"  sowie schwungvollen und bekannten Klängen aus Operetten von Franz Lehár und Johann Strauss endet dieser abwechslungsreiche Abend.

Die Solisten dieses Abends sind übrigens allesamt erfolgreiche Studierende der Gesangsklassen der Musikhochschule Nürnberg. Sie werden den Chor im ersten Teil solistisch begleiten und im zweiten Teil des Abends auch mit einigen solistischen "Sahnestückchen" aufwarten.
 
Diesen Konzertabend widmen wir mit großer Freude auch unserem Sponsor, dem Industrie- und Kulturverein (IKV) Nürnberg, einem der ältesten Vereine Nürnbergs, der im Jahr 2019 seinen 200. Geburtstag feiert, also auch in der Musikepoche der Romantik seine Geburtsstunde hatte und sich bis zum heutigen Tag sehr für ein abwechslungsreiches Kulturleben seiner zahlreichen Mitglieder engagiert.
 
So denken wir mit diesem Abend nicht nur Sie unsere Zuhörer verzaubern, sondern zudem auch dem IKV ein passendes Geburtstagsgeschenk machen zu können.

 

Bei Interesse am Industrie- und Kulturverein Nürberg e.V., hier die Kontaktdaten:

 

Industrie- und Kulturverein Nürnberg e.V,
Berliner Platz 9
90409 Nürnberg, 

Geschäftsführerin: Barbara Ott

Telefon: 0911 / 53 33 16
Telefax: 0911 / 53 06 722

 

http://www.ikv-nuernberg.de/

 

Flyer zum Konzert

Bericht in den Nürnberger Nachrichten vom 6. Mai 2019 zu unserem Konzert "Romantisch!"

 


 

Der Philharmonische Chor Nürnberg ist in Gostenhof zuhause. Jeden Montag Abend treffen sich die Sänger des Chors für gute zwei Stunden zur Probe im Gemeindesaal der Dreieinigkeitskirche. Was liegt also näher als auch einmal in der Kirche zu zeigen, wie schön philharmonischer Chorgesang klingt? Chorvorstand Rainer Ostermeyer konnte Herrn Pfarrer Bielmeier sehr schnell für diese Idee begeistern.

Und so wird der große, fast 100 Sänger umfassende Chor, unter der Leitung seines künstlerischen Leiters Gordian Teupke, nun am Samstag, den 16. März ab 17.00h ein abwechslungsreiches Chorkonzert veranstalten, mit wunderbarer Musik von Max Bruch, Anton Bruckner, Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn, Peter Tschaikowsky, Andrew Lloyd Webber u.a. Delia Evers und Miriam Stenger, aus dem Sopran unseres Chors, treten dabei auch solistisch auf. Ergänzend stellt das junge, eigens geformte 10-köpfige Vokalensemble des Chors, unter der Leitung von Chor-Bass Felix Hacker, einige moderne Lieder zeitgenössischer europäischer Komponisten in mehreren Sprachen vor. Zwischen den Gesangsnummern und auch zur Begleitung einiger Werke wird Beat Köck, Organist und auch im Bass des Chors singend, die Orgel der Kirche zum Klingen bringen.

 

16. März 2019. Philharmonischer Chor Nürnberg absolviert eindrucksvolles geistliches Chorprogramm in der Gostenhofer Dreieinigkeitskirche"

100 Sänger im großen Chor, ein kleines Vokalensemble, zwei Sopransolistinnen und einen Organisten, alles jeweils aus den eigenen Reihen, das bot Gordian Teupke, der künstlerische Leiter des Philharmonischen Chors für dieses spezielle Konzert ausgesuchter geistlicher A-capella Musik in der Dreieinigkeitskirche im Nürnberger Stadtteil Gostenhof auf, wo der Chor auch regelmäßig Montag abends im zugehörigen Gemeindesaal seine Proben abhält.   

Ein abwechslungsreiches musikalisches Programm mit Werken von Bruch, Bruckner, Mendelssohn, Mozart und Tschaikowsky hatte der große Chor im Angebot und rochierte dabei während zweier Orgel-Werke von Rheinberger und Buxtehude (gespielt von Chor-Bass und Organist Beat Köck auf der Orgel der Kirche) zweimal geschickt die Gesangs-Location zwischen Altarraum und Chorgestühl auf der Empore. Der große Chor trat dabei im Wechsel mit einem 10-köpfigen Vokalensemble aus Sängern des Chors (geleitet von Chorbass Felix Hacker) auf, die ihrerseits stimmungsvolle geistliche Lieder aus Deutschland, Russland, England, Spanien und Schweden darboten. Mit engelsgleichem Gesang aus der Empore am Seitenschiff sorgten Delia Evers und Miriam Stenger aus dem Chorsopran mit Ihrem Duett "Pie Jesu" aus dem Requiem von A. Lloyd-Webber quasi für eine "Himmlische Krönung" des Konzerts in der Dreieinigkeitskirche, die bis in die letzte Bankreihe gefüllt war.

Ein abwechslungsreicher, kurzweiliger und musikalisch sehr gelungener und stimmungsvoller Auftritt des Chors, das fanden viele der Besucher, die Dank der guten lokalen Werbung des Chors und der Gemeinde auch zahlreich aus dem Stadteil Gostenhof in die Kirche geströmt waren. Natürlich begleiten den Chor auch stets eine große Zahl von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten bei seinen Auftritten. Diese durften den Philharmonischen Chor diesmal, mit A-capella Literatur, von einer ganz anderen Seite kennenlernen und auch sie fanden, dass der Chor dieses besondere Genre durchaus wieder mal zu Gehör bringen darf.  

Vom Auftritt des Chores war auch Pfarrer Peter Bielmeier sehr überzeugt, der bereits im Vorfeld viel Unterstützung für das Konzert geleistet und auch die Kirchenräume dem Chor mietfrei für das eintrittsfreie Konzert zur Verfügung gestellt hat. Eine Begrüßung der Besucher vor Beginn des Gesangsauftritts und einen guten Segen am Ende für den Nachhauseweg ließ er sich dann auch nicht nehmen, bevor der Chor, mit dem Abendlied von J.G. Rheinberger als Zugabe, die Besucher in den sonnigen Spätnachmittag in Gostenhof entließ.  

Noch im Laufe des Abends wurden bei einer kleinen Nachfeier im benachbarten Lederer-Kulturbräu bereits Pläne für ein nächstes Konzert in der schönen Dreieiniglkeitskirche gemacht. Dies dürfte ganz im Sinne von Pfarrer Peter Bielmeier sein, der die Kirche in den kommenden zwei Jahren renovieren und fit machen will für eine weitere kulturelle Öffnung der Räumlichkeiten für den Stadtteil Gostenhof  (siehe beil. Bericht aus der NN vom 18. März). Vielleicht gibt es ja dann auch ein Wiedersehen mit dem Philharmonischen Chor anlässlich der Eröffnung der neu renovierten Kirche....

 

Das Vokalensemble unseres Chors unter der Leitung von Felix Hacker.
(Foto: Alex Moiseenko)

 

Foto: Felix Hacker

Artikel der Nürnberger Nachrichten, Stadtanzeiger vom 18.03.2019, zur Dreieinigkeitskirche

 


 

Sonntag, 14. Oktober 2018, 19.00 Uhr in der Meistersingerhalle Nürnberg

Antonín Dvorák, Stabat Mater

Solisten
Claudia Reinhard (Sopran)
Christine Mittermair (Mezzosopran)
Ricardo Tamura (Tenor)  
Oliver Weidinger (Bassbariton)

Philharmonischer Chor Nürnberg
Nürnberger Symphoniker

Leitung: Gordian Teupke

 

Dramatische Ereignisse begleiteten Antonín Dvořák, während er sein Stabat Mater in den Jahren 1876/77 komponierte. Nachdem das Ehepaar Dvořák im Jahr 1875 bereits ihre Tochter kurz nach deren Geburt verloren hatte, starben im August und September des Jahres 1877 auch die elfmonatige Tochter und der dreijährige Sohn. So bekam der lateinische Text über die Mutter Gottes, die am Kreuz um ihren einzigen Sohn trauert, für den Komponisten eine sehr persönliche Verbindung – auch er war nun kinderlos.

Dieses für den Chor sehr anspruchsvolle Werk wird auf besonderen Wunsch unseres Künstlerischen Leiters Gordian Teupke, nach längerer Aufführungspause, in diesem Jahr erneut unserem Publikum zu Gehör gebracht. Der Chorpart ist in klangvollem Satz geschrieben. Stimmteilungen (bis zur Achtstimmigkeit) und gelegentliche Verwendung von nur Frauen- bzw. Männerchor bringen viel Abwechslung.

Unsere vier Solisten ergänzen den Chor und das Orchester, so dass dieses Stabat Mater mit seiner opulenten Orchestrierung und gut neunzigminütiger Aufführungsdauer zu den umfangreichsten Vertonungen des Textes gehört. Während der Leitgedanke des ersten Teils des zehnstrophigen Gedichtes das Leid ist, schlägt das Hoffen auf Trost im zweiten Teil des Werks einen versöhnlichen Ton an. Das zeigt sich auch in der Komposition.

Zwar beginnt der Text mit „Stabat Mater dolorosa“ (Christi Mutter stand mit Schmerzen), allerdings beschreiben die nachfolgenden Strophen nicht mehr das Leid, sondern das Mitleid mit der Mutter Gottes. Gegen Ende erbittet der Text jedoch Erlösung durch Jesus. Dvořák arbeitete in der ersten Hälfte überwiegend mit Molltonarten und schmerzlich-dramatischen Gesten, denen er in der zweiten Durtonarten und etwas leichtere Texturen gegenüberstellt, um auch mit einem tröstenden Ton zu enden. Den Abschluss bildet eine ausgedehnte, triumphale Amen-Fuge, bevor das Werk ruhig in feierlichem und hoffnungsvollem D-Dur ausklingt.

Flyer zum Konzert

Kritiken der Nürnberger Nachrichten und der Nürnberger Zeitung zum Konzert

 


 

Sonntag, 6. Mai 2018, Meistersingerhalle Nürnberg

Joseph Haydn, Die Schöpfung

Solisten
Helen Rohrbach (Sopran)
Martin Platz (Tenor)
Florian Küppers (Bass)

Barockorchester La Banda auf historischen Instrumenten
Philharmonischer Chor Nürnberg

Leitung: Gordian Teupke

 

Majestätisch, elegisch und lebensfroh zugleich kommt sie daher, die "Schöpfung von Joseph Haydn! 

Angeregt durch Händels Oratorien, die er auf seinen Englandreisen ab 1791 kennenlernte, und textlich die biblische Schöpfungsgeschichte mit John Miltons Dichtung "Paradise lost" geschickt verknüpfend, schuf Haydn das Werk, das er bei seiner Uraufführung im Jahr 1798 selbst dirigiert und das damals als völlig neue Musiksprache empfunden wurde. Kein Wunder, denn Haydn verstand es auf einzigartige Weise traditionelle Barockmusik, das vokale Erbe der Italiener und den instrumentellen Satz der Wiener Klassik miteinander zu verbinden! 

 

Die Erde wird als Lebensraum aller Kreaturen gepriesen, die der Mensch achten, pflegen und erneuern soll. Kein Thema ist aktueller als dieses, in Zeiten von globalen Nachhaltigkeitsbestrebungen aber dennoch nicht enden wollenden Umwelt- und Klimaschutzdiskussionen, zwischen verantwortungsvollen Befürwortern und Verfechtern auf der einen Seite und auf der anderen die menschlichen Verfehlungen und Fehlentwicklungen ignorierenden und nur auf nationale und wirtschaftliche Vorteile schielenden und so bezogen auf unseren einen gemeinsamen Planeten verantwortungslos handelnden Regierungen. 

 

Gemeinsam mit dem Barockorchester La Banda und unseren drei erfahrenen Solisten ruft der Philharmonische Chor, unter der Gesamtleitung von Gordian Teupke, einen Appell für den Erhalt unserer Schöpfung hinaus, der nicht besser in die Zeit passen könnte! 

 

Kritik der Nürnberger Nachrichten zum Konzert

Kritik der Nürnberger Zeitung zum Konzert

 


 

Sonntag, 22. Oktober 2017, 19 Uhr
Meistersingerhalle Nürnberg, Großer Saal

J. Brahms, Ein deutsches Requiem op. 45

Hans Schanderl, Im Traum gesungen (UA)
Sinfonischer Liederzyklus, nach Gedichten von Else Lasker-Schüler, Rabindranath Tagore und Ossip Mandelstam


Philharmonischer Chor Nürnberg
Nürnberger Symphoniker

Solisten:
Claudia Reinhard (Sopran)
Jochen Kupfer (Bariton)

Gesamtleitung: Gordian Teupke

 

Mit seinem „Deutschen Requiem“, das in wesentlichen Teilen in seine Schaffensperiode um 1866 fällt, wollte der in Hamburg geborene und in Wien gestorbene Johannes Brahms (1833-1897) bewusst vom bisherigen Weg der Vertonung der liturgischen Textvorlage abgehen und „den Menschen in den Vordergrund stellen, den Lebenden, den Zurückgelassenen, den Trauernden, den Leid Tragenden. Er sollte getröstet werden“ (Harenberg Chormusikführer). Für Brahms war Chormusik stets im Mittelpunkt seines Schaffens gestanden und der enorme Erfolg des „Deutschen Requiem“ gründet wohl in der subjektiven Ansprache des Werks, der ernsten Authentizität, mit der das Werk ein Thema behandelt, das jeden Hörer früher oder später erreicht. So schrieb einer der einflussreichsten österreichischen Musikkritiker dieser Zeit, Eduard Hanslik: „Der Glücklichste, der nie einen Verlust erfahren, wird das 'Deutsche Requiem' mit jener inneren Seligkeit genießen, welche nur die Schönheit gewährt. Wer hingegen ein teures Wesen betrauert, der vermesse sich nicht, bei den überwältigend rührenden Klängen trockenen Auges zu bleiben. Aber er wird erfahren, wie verklärend und stärkend der reinste Trost aus dieser Musik fließt“.  

Im ersten Teil des Abends wird der Philharmonische Chor den anlässlich seines 50. Chorjubiläums in Auftrag gegebenen Sinfonischen Liederzyklus „Im Taum gesungen“ des 1960 in Regensburg geborenen und in Berlin lebenden Komponisten Hans Schanderl aufführen, der für seine bisherige Arbeit vielfach, auch international, ausgezeichnet wurde und sich mit in der Presse sehr positiv bedachten Kooperationen, u.a. mit dem Bayerischen Rundfunkchor oder dem Rundfunkchor Berlin, bereits hohe Anerkennung erworben hat.

Dem Auftragswerk liegen zugrunde zum einen Verse der deutsch-jüdischen und in Wuppertal geborenen Dichterin Else Lasker Schüler (1869-1945) aus ihrem Gedichtband „Mein blaues Klavier“, das in kleiner, numerierter Auflage im Jahr 1943 in Jerusalem erschienen. Die Vertonung dieses Gedichts wurde für die Sopransolostimme geschrieben.

Der indische Dichter und Träger des Literaturnobelpreises,Rabindranath Tagore (1861-1941), liefert mit seinen bengalischen Gedichten, die im Jahre 1910 unter dem Namen „Gitanjali“ (frei ins Deutsche übersetzt Gebete, Angebot an Liedern) veröffentlicht wurden, die Textvorlage für die zweite Vertonung. Im für die Komposition gewählten Gedicht Nr. 42 wird sehnsuchtsvoll die Unendlichkeit des Meeres besungen, seine Grenzenlosigkeit, so wie sie auch für die Melodien seiner Lieder gelten soll. Hier wird der Bariton die Solopartie wahrnehmen.

Ossip Mandelstam(1891-1938), geboren in Warschau als Sohn jüdischer Eltern, war ein russischer Dichter und Wegbegleiter, Freund und Kollege von Boris Pasternak. Er war ein Vertreter des sog. Akmeismus („Höhepunkt einer Entwicklung“), darunter verstand man eine russische Literaturströmung der Moderne zwischen 1910 und 1920. Mit seinem Gedicht „Silentium“, das hier den Textvorlage liefert, geht es um die Hoffnung auf die Geburt eines Wesens, das Musik und Worte untrennbar verbindet. Hier werden Sopran und Bariton gemeinsam agieren, quasi die untrennbaren Musik und Wort verkörpernd.

In allen drei Stücken dieser Uraufführung werden der Philharmonische Chor und die Nürnberger Symphoniker die Solostimmen begleiten.

Die Leitung dieses spannenden Abends liegt in der erfahrenen Hand von Gordian Teupke.

 

Die Komposition von Hans Schanderl wurde vom Philharmonischen Chor Nürnberg anläßlich seines 50. Chor- Jubiläums beauftragt. Sie wurde finanziell gefördert von der STAEDTLER Stiftung, Nürnberg, und der Hans & Dorothea Doleschal Stiftung, Büchenbach. Wir danken den genannten Stiftungen für Ihre großzügige Unterstützung.

      

 

Kritik der Nürnberger Nachrichten

Kritik der Nürnberger Zeitung

Kritik in der Bayerischen Staatszeitung
 


 

03. und 04. August 2017

Amphitheater von Salamis, Zypern

Ludwig van Beethoven, 9. Symphonie und George Gershwin, Porgy and Bess

Konzertchor des Lehrergesangsverein Nürnberg sowie Philharmonischer Chor Nürnberg

Leitung: Tarmo Vaask

Bericht in den Nürnberger Nachrichten zur Chorreise nach Zypern

 


 

Samstag, 5. August 2017

Luitpoldhain Nürnberg

Klassik Open Air

Philharmonischer Chor Nürnberg und Hans-Sachs-Chor Nürnberg

Nürnberger Symphoniker

Leitung: Alexander Shelley

 


 

Samstag, 15. Juli, 19.30 Uhr und Sonntag, 16. Juli 2017, 15 Uhr
im Serenadenhof Nürnberg, Bayernstraße 100

C. Orff, Carmina Burana (halbszenische Aufführung)

Fantastische Tänze von Deutschland bis Südamerika

Philharmonischer Chor Nürnberg
Mitglieder des KölnChor
JungerChor der Musikschule der Stadt Nürnberg (Einstudierung: Matthias Stubenvoll)
Nürnberger Akkordeonorchester (Einstudierung und Orchesterleitung: Stefan Hippe)

Solisten:

Marlene Mild (Sopran)
Uwe Demel (Tenor)
Oliver Weidinger (Bariton)
Regie: Nicola Glück
Gesamtleitung: Gordian Teupke

Carl Orffs "Carmina Burana" gehört zu den beliebtesten Werken der Musikgeschichte. Deftig und bodenständig, im nächsten Moment erschütternd und rätselhaft, voll mitreißender Energie und überschäumender Lebensfreude überwältigen die stampfenden Rhythmen, ekstatischen Chöre und monumentalen Höhepunkte immer wieder aufs Neue.

Zum ersten Mal hat die Carl-Orff-Gesellschaft das bekannte Werk Carmina Burana in einer Fassung für Akkordeonorchester authorisiert. Wir sind sehr stolz darauf, diese Fassung mit dem bekannten Nürnberger Akkordeonorchester in der wunderbaren Open-Air Atmosphäre des Nürnberger Serenadenhofes aufführen zu können.

Darüber hinaus werden wir das Stück, unter der erfahrenen Hand der bekannten Düsseldorfer Regisseurin Nicola Glück, als halbszenische Aufführung unserem Publikum präsentieren. So werden Mitglieder der Chöre, des Kinderchors und auch die Solisten mitten unter den Zuschauern agieren und diese in den Bann der Gesänge und Szenerie ziehen. Eine eigene Mittelbühne wird dafür in den vorderen Zuschauerbereich integriert, so dass die Besucher hautnah am Puls des Geschehens sitzen.

Genießen Sie diese besondere Aufführung von Carl Orffs Carmina Burana, mit den berühmten mittellateinischen und mittelhochdeutschen Gesängen, sowie den Liebes- und Trinkliedern aus Benediktbeuern.

Vor Beginn der Carmina Burana wird uns das Nürnberger Akkordeonorchester, unter der Leitung von Stefan Hippe, mit "Fantastischen Tänzen von Deutschland bis Südamerika" erfreuen und auf den Abend einstimmen. Danach können sich die Zuschauer vor Ort in der Pause mit Getränken und Essen für die Carmina Burana stärken.

Wir wünschen unseren Besucherinnen und Besuchern viel Vergnügen im sommerlich-lauschigen Serenadenhof!

Sichern Sie sich bereits heute gute Karten für die beiden Konzert am 15. und 16. Juli im Nürnberger Serenadenhof!

Veranstalter: Philharmonischer Chor Nürnberg
assoziierter Veranstalter: Nürnberger Akkordeonorchester

 

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Kritik der Nürnberger Nachrichten

Kritik der Nürnberger Zeitung

 

 


Sonntag, 19. März 2017, 17 Uhr Meistersingerhalle, großer Saal

J. S. Bach - Johannes-Passion (BWV 245)


Philharmonischer Chor Nürnberg und Barockorchester la banda
 
Solisten:
Marlene Mild (Sopran)
Ruth Volpert (Alt)
Martin Platz (Evangelist und Tenor-Arien)
Florian Küppers (Bass, Christus)
Jochen Kupfer (Bass-Arien)

Gesamtleitung: Gordian Teupke


Die früheste Passionsmusik Bachs (1685-1750) vertont den Passionsbericht aus dem Johannes-Evangelium im Neuen Testament und beginnt mit dem Verrat durch Judas und führt bis zu Kreuzigung, Tod und Begräbnis Jesu. Die Uraufführung der Johannes-Passion fand statt am Karfreitag des Jahres 1724 in der Leipziger Nikolaikirche.

Tenor Martin Platz berichtet als Evangelist vom Passionsgeschehen und singt auch die Tenor-Arienpartien, die weiteren Solisten Marlene Mild (Sopran), Ruth Volpert (Alt) und Jochen Kupfer (Bass) verkörpern wichtige Figuren auf dem Leidensweg Jesu, der von Florian Küppers (Christus) gesanglich verkörpert wird.

Das Barockorchester la banda sorgt für die angemessene Stimmung an diesem Abend, unter Einsatz vieler alter und wunderbar klingender Instrumente, wie der Viola da gamba, der Viola d'amore, der Oboe d'amore, der Oboe da caccia und der Laute. Die Solopartie der Viola da gamba zur Alt-Arie "Es ist vollbracht" gehört zum schönsten, was für dieses Instrument geschrieben worden ist.

Der immer 4-stimmig agierende Philharmonische Chor Nürnberg setzt dramatische Akzente in diesem Passionsgeschehen, neben meditativen Elementen im Eingangs- und Schlusschor. "Tiefe und Andacht spricht aus den eingefügten Chorälen in einer besonders farbigen Harmonisierung" (VDKC, Chorsinfonik Werkkunde).

Gordian Teupke hatte die Gesamtleitung dieses Abends.

 

Klick für Ansicht des Konzertflyers

Kritik der Nürnberger Nachrichten

Kritik der Nürnberger Zeitung

 


 

Samstag und Sonntag, 11. und 12. März 2017, Meistersingerhalle Nürnberg

Symphonie Nr. 2 c-Moll "Auferstehungssymphonie" von Gustav Mahler

für Sopran- und Altsolo, gemischten Chor und großes Orchester

Solisten: Anja Vegry/Sopran, Marina Prudenskaya (Mezzosopran)

Konzert der Nürnberger Symphoniker unter Leitung von Alexander Shelley, bei dem Mitglieder des Philharmonischen Chor Nürnberg, des Konzertchor Lehrergesangsverein Nürnberg sowie Hans-Sachs-Chor Nürnberg mitgewirkt haben.

Direkte Links zu den Kritiken:

Nürnberger Nachrichten, 13. März 2017: http://www.nordbayern.de/1.5878521

Nürnberger Zeitung, 13. März 2017: http://www.nordbayern.de/1.5878270

Bayerische Staatszeitung, 13. März 2017:
http://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/kultur/detailansicht-kultur/artikel/energiegeladene-totenfeier.html

 


 

Samstag, 17. Dezember 2016, 18 Uhr Meistersingerhalle, großer Saal

3. Festkonzert des Philharmonischen Chors zu seinem 50. Chorjubiläum

J. S. Bach - Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-3, 6)

Philharmonischer Chor Nürnberg
Hofkapelle München
Tölzer Knabenchor

Solisten:
Solisten des Tölzer Knabenchors (Sopran und Alt)
Stephan Rügamer (Evangelist, Tenor)
Oliver Weidinger (Bass)
Dirigenten: Gordian Teupke, Christian Fliegner, Clemens Haudum
Veranstalter: NürnbergMusik


Zwei international renommierte Chöre - drei Dirigenten - einzigartiges künstlerisches Konzept

Der Philharmonische Chor Nürnberg und der Tölzer Knabenchor präsentieren Bachs Weihnachtsoratorium in einem einzigartigen Event am 17. Dezember 2016 in der Meistersingerhalle zu Nürnberg.

Der Philharmonische Chor Nürnberg und der weltbekannte Tölzer Knabenchor feiern dieses Jahr beide ein rundes Jubiläum Ihres Bestehens. Anlässlich 60 Jahren Tölzer Knabenchor und 50 Jahren Philharmonischer Chor werden beide Chöre in einem gemeinsamen Konzert für ihr Publikum am Samstag den 17. Dezember um 18h in der Meistersingerhalle ein einzigartiges Konzert aufführen.

Das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach ist um die Weihnachtszeit ja ein häufig zu hörendes Werk. Auch diesmal werden die vier schönsten Kantaten 1-3 und 6 zur Aufführung gebracht.

Mit Gordian Teupke (PhC), Christian Fliegner und Clemens Haudum (TKC) werden allerdings alle drei Künstlerischen Leiter der beiden Chöre am Pult stehen und während der vier Kantaten werden die Stimmen der beiden Chöre zu einem einzigartigen Klangteppich fusioniert. Mehr wird noch nicht verraten, lassen Sie sich überraschen!
Mit der Hofkapelle München, die in 2015 einen Klassik Echo für die solistische Einspielung des Jahres gewonnen hat, steht zudem einer der führenden Barock-Klangkörper als Orchester für diesen Abend zur Verfügung.

Kritiken zum Konzert von den Nürnberger Nachrichten und der Nürnberger Zeitung

 


 

Sonntag, 30. Oktober 2016, 19 Uhr Meistersingerhalle

2. Festkonzert zum 50. Chorjubiläum

Hector Berlioz, Grande Messe des Morts

Ricardo Tamura, Tenor

Orchester: Nürnberger Symphoniker

Leitung: Gordian Teupke

 

Im Jahr 2016 feiert der Philharmonische Chor Nürnberg sein 50. Chorjubiläum. Zu diesem Anlass führen wir, nach dem phänomenalen 1. Festkonzert unter dem Motto "Vom Hexentanz zur Tangomesse", als 2.  Festkonzert nun Hector Berlioz grandiose "Grande Messe des Morts" auf.

Dieses Werk ist in Nürnberg seit 25 Jahren nicht mehr aufgeführt worden. Die Aufführung wird den Philharmonischen Chor erneut an seine Grenzen heranführen, er spielt in diesem Werk die tragende Rolle und wird sich gegen ein enorm großes Orchester, inkl. vier Fernorchester behaupten müssen. Das Werk ist aber nicht nur wegen sein großen Besetzung sehr wirkungsvoll, sondern auch in den ruhigen, lyrischen Teilen von außerordentlicher Schönheit und ergreifend durch seine Pianissimo-Passagen. Es findet seinen lyrischen Gipfel im 6-stimmigen A-capella-Satz des zarten "Quarens me", und baut sich dann auf bis zum Höhepunkte des gesamten Werks in der Schlussequenz. Hector Berlioz schrieb kurz vor seinem Tod: "wenn man mir androhte, alle meine Werke, bis auf eines, zu vernichten, würde ich für mein Requiem um Gnade bitten"   

Unsere bewährten Orchester-Partner, die Nürnberger Symphoniker, werden dieses Werk erstmals mit uns aufführen, dazu in grandioser Besetzung, und Tenor Ricardo Tamura scheint in seiner Arie im "Sanctus" sich geradezu vom Klanggrund des Chores, der Streicher und der Holzbläser abzuheben. Freuen sie sich auf dieses wiederum besondere 2. Festkonzert unter der Leitung von Gordian Teupke!

Flyer und Poster zum Konzert

Bericht der Nürnberger Nachrichten dazu

 


 

Benefizkonzert des Philharmonischen Chors am 1. Oktober 2016 für die Erdbebenopfer in Umbrien/Mittelitalien

Wenige Wochen nach unserer Konzertreise nach Assisi erreichen uns die schrecklichen Bilder vom Erdbeben, das am 25. August die Region Umbrien/Latium/Marken heimgesucht hat. Wir sind alle tief betroffen von den Folgen und angesichts der vielen Opfer des schweren Erdbebens, insbesondere in den Bergdörfern der Provinz Perugia, also nicht fern der Orte, wo unser Chor vor wenigen Wochen anlässlich seiner Konzertreise zu Gast war und wir alle wunderbare Tage verbringen durften.

Der Philharmonische Chor hat daher spontan beschlossen, am Samstag, dem 1. Oktober um 19.00h ein Benefizkonzert zu veranstalten. Es werden Teile aus unserem Konzert vom 9. August in der Basilica San Francesco/Assisi dargeboten, also auch Teile aus unserem anstehenden Berlioz-Konzert vom 30. Oktober. Am Klavier begleitet uns unsere Pianistin Nelli Lipkina. Dazwischen werden die am Konzert beteiligten Solisten Lieder von Alban Berg, Gustav Mahler und Sergej Rachmaninoff singen, begleitet am Klavier von Gordian Teupke, der auch das Gesamtkonzert leitet.  

Alle Künstler musizieren ohne Gage und die Freie ev. Gemeinde in Schweinau, in der wir auch wöchentlich proben, hat sich entschlossen, uns freundlicherweise ihren Gemeindesaal kostenfrei für dieses Konzert zu überlassen.

Der Eintritt zum Konzert ist frei und die Spenden, um die zum Konzertende gebeten wird, gehen zu 100% an die Caritas in Italien, an das für die Erdbebenopfer speziell eingerichtete Spendenkonto.

Nachstehend finden Sie den zusammenfassenden Flyer für dieses Konzert und wir würden uns sehr freuen, wenn unsere Mitglieder, Freunde und regelmäßigen Konzertbesucher zu diesem Benefizkonzert kommen würden. Es dient wirklich einem guten Zweck!

Ganz lieben Dank für Ihre Unterstützung!

Rainer Ostermeyer
1. Vorsitzender

Flyer des Benefizkonzerts am 01. Oktober 2016

 


 

Mittwoch, 10. August 2016, Basilica di San Francesco, Assisi (Umbrien, Italien)

Gioachino Rossini, Petite Messe Solennelle

Oratorium für gemischten Chor und 4 Solisten

Klavier und Harmonium

Konzertposter aus Italien

Aufzeichnung des Konzerts in der Basilica di San Francesco

 


 

Mittwoch, 13. Juli 2016, 20 Uhr Heinrich-Lades-Halle in Erlangen

Giuseppe Verdi, Messa da Requiem

Tajana Raj, Sopran

Ruth Volpert, Mezzosopran

Chulhyun Kim, Tenor

Markus Simon, Bass

Philharmonischer Chor Nürnberg

Orchester: Junge Philharmonie Erlangen

Leitung: Gordian Teupke

 

Bericht in den Erlangener Nachrichten vom 15.07.2016

Fotos der Aufführung

 


 

Sonntag, 06. März 2016, 19 Uhr, Meistersingerhalle

1. Festkonzert zum 50. Chorjubiläum

Mussorgsky, Schubert, Bernstein, Bacalov

Mussorgsky - Eine Nacht auf dem kahlen Berge

Schubert - Stabat Mater g-Moll

Bernstein - Chichester Psalms (hebr.)

Bacalov - Misa Tango (span.)

 

Solisten:

Ruth Volpert - Mezzosopran

Ricardo Tamura - Tenor

Oliver Weidinger - Bariton

Ein Alt - Solist des Tölzer Knabenchors

Chorsolisten

Stefan Hippe (Akkordeon)

 

jungerChor der Musikschule Nürnberg

Nürnberger Symphoniker

Leitung: Gordian Teupke

 

Im Jahr 2016 feiert der Philharmonische Chor Nürnberg sein 50. Chorjubiläum.

Zu diesem Anlass begeben uns bei unserem ersten Festkonzert auf eine spannende, spirituelle Weltreise, von Russland bis nach Argentinien.

Wir beginnen in Russland mit der Chorfassung von Modest Mussorgskys "Eine Nacht auf dem kahlen Berge". Bei diesem heidnischen und zugleich schaurigen Musikstück, das sich um die Geschehnisse in der Johannisnacht dreht, begleiten uns wieder die Sängerinnen und Sänger des jungerChor der Musikschule Nürnberg. Dann landen wir im katholischen Wien und werden ein "Stabat Mater" von Franz Schubert singen. Anschließend folgen die "Chichester Psalms" von Leonard Bernstein, auf Hebräisch. Zu diesem Werk kommen auch wieder einige unserer Chorsolisten und zudem ein Altsolist des Tölzer Knabenchors zum Einsatz. Schließen werden wir diesen abwechslungsreichen Abend auf spanisch, mit der "Misa Tango" des Argentiniers Luis Bacalov, beschließen, bei der Stefan Hippe auf dem Solo-Akkordeon spielt.

Wie gewohnt begleiten uns unsere bewährten Orchester-Partner, die Nürnberger Symphoniker, und als Solisten kommen Ruth Volpert (Mezzo), Ricardo Tamura (Tenor) und Oliver Weidinger (Bassbariton) zum Einsatz. Die Gesamtleitung hat Gordian Teupke.

Flyer zum Konzert

 


 

Sonntag, 25. Oktober 2015, 19 Uhr, Meistersingerhalle

Guan Xia, Requiem for the Earth (Teil 1, 3 und 4; dt. Erstaufführung)

(Eine Aufzeichnung können Sie auf unserem Youtube-Channel anschauen)

Carl Orff, Carmina Burana

Philharmonischer Chor Nürnberg und China National Symphony Orchestra Chorus

Solisten:

Yunjing Wang (Sopran)

Chunqing Zhang (Mezzo)

Hongxing Tan‎ (Tenor)

Uwe Demel (Schwan-Tenor)

Keqing Liu (Bassbariton)

He Wangjin‎ (Qiang Flöte)

Florian Kaplick (Orgel)

 

JungerChor der Musikschule Nürnberg

Nürnberger Symphoniker

Leitung: En Shao und Gordian Teupke

 

Flyer mit Zusatzinfos zum Konzert

Im Rahmen eines deutsch-chinesischen Kulturaustauschs gastiert unser Chor an Pfingsten 2015 in Peking und konzertiert dort gemeinsam mit dem China National Symphony Orchestra (CNSO) und seinem Chor am 28. Mai 2015 das Guan Xias Requiem for the Earth und Carl Orffs Carmina Burana  im berühmten National Centre of the Performing Arts.

Das Requiem for the Earth wurde im Jahr 2008 vom Komponisten Guan Xia, der gleichzeitig Chef des CNSO ist, nach einem verheerenden Erdbeben in China komponiert, das damals Tausende von Menschenleben kostete. Musikalisch stellt das Requiem ein Komposition von wunderbarem Chor- und Solistengesang dar, die sich mit dem schwierigen Versuch des Menschen befasst in Harmonie mit den Elementen der Natur und des Himmels zu leben.

Am 25. Oktober findet nun der Gegenbesuch des CNSO Chors statt. Ca. 75 Sänger aus Peking werden gemeinsam mit uns und den Nürnberger Symphonikern hier die deutsche Erstaufführung (Teil 1, 3 und 4) von Guan Xias Earth Requiem in chin. Sprache singen, mit vier hervorragenden und auch bereits in Europa bekannten chin. Solisten, die extra aus Peking mitkommen, und auch unter Einsatz einiger besonderer chin. Instrumente. Ergänzend und passend zum Thema wird das deutsch-chinesische Kollektiv in der Meistersingerhalle, wie bereits in Peking, Carl Orffs Carmina Burana an diesem Abend darbieten.

Dirigieren wird das Earth Requiem der in China und auch darüber hinaus bekannte chinesische Dirigent En Shao, die Carmina Burana wird der künstlerische Leiter des Philharmonischen Chors, Gordian Teupke, dirigieren,

Sind Sie gespannt auf diesen einmaligen Beitrag zu einer erfolgreichen Kooperation mit Musikern aus dem "Reich der Mitte"!

 

Das Projekt wird zudem finanziell gefördert vom Bayerischen Musikrat, der STAEDTLER Stiftung sowie vom Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen. Letzteres unterstützt das Projekt auch mit diversen Sachleistungen und auch in sprachlicher Hinsicht. Ohne diese Unterstützungen, für die wir den genannten Institutionen sehr dankbar sind, wäre dieses Projekt nicht möglich.

     

 

Kritiken zu dem Konzert:

Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung

 

 


 

Samstag, 8. August 2015, 20 Uhr, Luitpoldhain Nürnberg

 

Klassik Open Air

Beethoven 9. Symphonie (Schlusschor "Ode an die Freude")

mit den Nürnberger Symphonikern

Leitung: Alexander Shelley

Offizielle Webseite

Live-Stream in der Mediathek des Bayerischen Rundfunks

Bericht darüber in den Nürnberger Nachrichten

 


 

Mittwoch,  29. Juli 2015

Klassik am See am Dechsendorfer Weiher

"Eine italienische Sommernacht"  (Chorwerk als Welturaufführung)

mit den Philharmonischen Chören Nürnberg und Herzogenaurach

Dirigat: Ljubka Biagioni‎ zu Guttenberg

Offizielle Webseite

Bericht darüber in "Mein Mitteilungsblatt" Nürnberg

 


 

Montag, 25. Mai 2015 bis Sonntag, 31. Mai 2015
Konzert im National Center of the Performing Arts

Konzertreise nach Peking (China)

Guan Xia, Requiem for the Earth und Carl Orff, Carmina Burana

Konzert am 28.05. zusammen mit dem China National Symphony Orchestra Chorus

China National Symphony Orchestra

Leitung: Muhai Tang und Gordian Teupke

 

Weitere Infos dazu sowie Reisebericht.

 


 

Sonntag, 8. März 2015, 17 Uhr, Meistersingerhalle Nürnberg

Johann Sebastian Bach, Matthäus-Passion

zusammen mit dem Jugendchor des Christian-Ernst-Gymnasiums Erlangen

Barock-Orchester La Banda (Augsburg)

Solitsten:

Sybilla Duffe (Sopran)

Renate Kaschmieder (Alt)

Martin Platz (Evangelist, Tenor)

Markus Simon (Christus)

Johannes Mannov (Bass)

Leitung: Gordian Teupke

 

Flyer mit weiteren Infos zum Konzert

Kritiken zum Konzert

 


 

Sonntag, 4. Januar 2015, 16 Uhr, Kölner Philharmonie

Ludwig van Beethoven, 9. Symphonie

zusammen mit dem KölnChor

Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin

Leitung: Daniel Huppert

 


 

Sonntag, 9. November 2014

Meistersingerhalle Nürnberg

 

Mozart pur!

  • Krönungsmesse C-Dur KV 317
  • Regina coeli in B-Dur KV 127
  • Litaniae de venerabili altaris sacramento in Es-Dur KV 243

Philharmonischer Chor Nürnberg und Nürnberg Symphoniker
Leitung Gordian Teupke

Solisten:

Marlene Mild (Sopran)

Ruth Volpert (Mezzosopran)

Martin Platz (Tenor)

Michael Adair (Bassbariton)

 

Kritiken zum Konzert

 

Nach seinem phänomenalen, opernhaften Einstand beim Philharmonischen Chor Nürnberg im Mai 2014 mit "Balladen und Schauergeschichten" von Schumann, Wagner, Verdi, Marschner, Offenbach, Zemlinsky und Lehar, widmet sich Gordian Teupke mit seinem Chor in diesem nächsten Konzert einzig und allein einem großen Meisterkomponisten: Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). 

Gordian Teupke hat sich dabei nicht für das häufig zu hörende Requiem in d-Moll entschieden, sondern bewusst seltener aufgeführte Werke des phänomenalen Mozart für diesen Abend zusammengestellt, um dem Publikum in der Nürnberger Meistersingerhalle Mozarts Genialität und Virtuosität zu belegen. Im Zentrum steht dabei Mozarts festliche Krönungsmesse in C-Dur, umgarnt von dem schwungvoll-leichten Regina coeli in B-Dur und der virtuosen und anspruchsvollen Litaniae de venerabili altaris Sacramento in Es-Dur, alles zusammen wirkliche Meisterwerke des "Wunderkinds" Mozart, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten!

Meisterlich ist auch wiederum unsere stimmige Solistenauswahl, und die Nürnberger Symphoniker werden, nach ihrem tollen Einsatz bei den opernhaften Balladen, bei Mozart eine ganz andere Seite ihres Könnens zeigen.

 

Begleiten Sie also Gordian Teupke, den Philharmonischen Chor Nürnberg, unsere vier Solisten und die Nürnberger Symphoniker zu "Mozart pur!"

 

Infoflyer zu unserem Konzert

 


 

Freitag, 3. Oktober 2014

Abtei Münsterschwarzach

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9

Philharmonischer Chor Nürnberg, Monteverdichor Würzburg, Nürnberger Symphoniker

Leitung Alexander Shelley

Weitere Infos zu den Solisten, den Chören sowie Alexander Shelley

 


 

Mittwoch, den 30. Juli 2014

Klassik am See 2014

Nach La Traviata im Jahr 2013 wird der Philharmonischen Chor Nürnberg auch bei Klassik am See 2014 teilnehmen!

Ljubka Biagioni zu Guttenberg lädt am Mittwoch, den 30. Juli 2014 zum Open-air an den Dechsendorfer Weiher ein:

Giuseppe Verdis Rigoletto
(halbszenische Opernaufführung)

Nähere Informationen zum Programm, den teilnehmenden Künstlern und zum Kartenbezug unter www.klassik-am-see.com

Kritiken in den Erlangener Nachrichten vom 02.08.2014

Artikel dazu aus dem Marktspiegel vom 06.08.2014

 


 

Montag, 14. Juli 2014, 20 Uhr

Schauspielhaus Nürnberg

Eröffnungskonzert der Internationalen Gluckfestspiele 2014 in Nürnberg
C.W.Gluck, Iphigenie in Aulis in der Fassung von Richard Wagner

(konzertante Aufführung)

Philharmonischer Chor Nürnberg und international renommierte Solisten
Praha Philharmonic Orchestra
Leitung: Philippe Auguin

Veranstalter: Internationale Gluck Opern Festspiele GmbH

 

Weitere Informationen zu den internationalen Gluck Opern Festspielen 2014 mit allen Terminen
 


 

Samstag, 24. Mai 2014

Kloster Bronnbach

Giuseppe Verdi - Messa da Requiem

Philharmonischer Chor Nürnberg

Nürnberger Symphoniker, Leitung Marcello Mottadelli

Solisten:
Christiane Libor (Sopran)
Stefanie Irányi (Mezzosopran)
Remus Alazaroae (Tenor)
Guido Jentjens (Bassbariton)

Dirigent: Marcello Mottadelli

Weitere Infos dazu: http://bronnbacherklassik.de/program.html

 

Kritik in den "Fränkischen Nachrichten" vom Montag, 26.05.2014

Verdi-Requiem in der Bronnbacher Klosterkirche: Bekenntnisse einer monumentalen geistlichen Musik

Temperament und sensible Detailarbeit

Selten erlebt man einen so enthusiastischen Beifall, mit dem das Abschlusskonzert des Bronnbacher Musikfrühlings in der Klosterkirche bedacht wurde. Für die Aufführung von Giuseppe Verdis "Messa da Requiem" mit ihren berückenden und zugleich aufrüttelnden, grandiosen wie besinnlichen Abschnitten, stand ein hervorragendes Ensemble aus Chor, Orchester und Vokalsolisten zur Verfügung.

Was für ein großartiges Meisterwerk ist diese "Oper im Kirchengewande", wie einst der Dirigent Hans von Bülow die Opulenz dieser Musik beschimpft hatte. Aber warum sollte man geistliche Inhalte in einer höchst dramatischen Weise nicht mit einer Oper vergleichen, in der es wie bei einem aufrichtigen musikalischen Gebet um Leiden, Liebe, Sehnsucht und Erlösung gehen kann. Warum sollte der große italienische Opernkomponist den Text des Requiems nicht mit ungeheurer Inbrunst, glutvollem Ausdruck und enormer Theatralik ausfüllen?

Prägnanz und Wucht

Das kraftvoll und mit riesiger Geste ausmusizierte "Dies irae" erschüttert bis ins Mark und Bein, vom Orchester der Nürnberger Philhamoniker und dem Philharmonischen Chor Nürnberg (Einstudierung Gordian Teupke) unter der Leitung von Marcello Mottadelli mit einer Prägnanz und Wucht ausgeführt, dass im Blick auf das Jüngste Gericht nicht nur dem reuigen Sünder angst und bange zumute wurde.

Die Gesangssolisten Christiane Libor (Sopran), Stefanie Irányi (Mezzosopran), Remus Alazaroae (Tenor) und Guido Jentgens (Bassbariton) erreichten nicht nur einen optimalen Verschmelzungsgrad, sondern sie wurden dem Inhalt der jeweiligen Textvorlage voll gerecht.

Mit niederschmetternder Wucht entfachte das Orchester samt strahlendem Blech und Pauken ein wahres Höllenszenario. Musiktheatralisch war bei diesen Sängern alles bestens aufgehoben, was geistliche Ehrfurcht und das Inferno der Hölle auszudrücken hatte. So war auch die spirituelle Durchlichtung ausdrucksstark durchwirkt, wo der betörend schöne und feinsinnige Belcanto nicht zur Nebensache deklariert war.

Die Schönheit des Gesangs reichte bis zur ätherischen Entrücktheit etwa im "Lux aeterna" oder im "Libera" oder gar in dem in fahles Licht getauchten "Agnus dei". Die Differenzierungskunst führte zu höchsten Kraftausbrüchen, die jedoch niemals gepresst oder gar mühevoll erklangen. Sie legte eine ganze Skala zwingender Gefühlsäußerungen frei.

Gut, dass der Dirigent die Opernnähe dieser "Messa da Requiem" hinreißend hervorgehoben hatte, ausgestattet mit Temperament, sensibler Zurückhaltung und sorgfältiger Detailarbeit, die mitten ins Herz dieser Musik traf und die Bekenntnisse dieser monumentalem geistlichen Musik durch die Klosterkirche schmettern ließ.

Im Vokalquartett waren die himmlischen Piani ebenso ins Gemüt gehend wie der zupackend heftige Impuls. Begriffe wie lyrisch, geschmeidig, heldentenoral umfasste die Skala der ausdrucksvollen Gesangskunst, die zu Recht insbesondere bei orgiastischen Höhepunkten vom Orchester lautstark in die Zange genommen wurde. Dieses Konzertereignis wird lange Zeit unvergessen bleiben. Klaus Linsenmeyer

© Fränkische Nachrichten, Montag, 26.05.2014
 


 

Sonntag, 18. Mai 2014, 19 Uhr

Meistersingerhalle Nürnberg

Balladen und Schauergeschichten


Robert Schumann: Der Königssohn, op. 116; Ballade von Ludwig Uhland für Soli, Chor und Orchester

Richard Wagner: aus "Der Fliegende Holländer", Romantische Oper
- Ballade der Senta aus dem 2. Aufzug
- Chorszene aus dem 3. Aufzug: Steuermannchor und Chor der Holländer

- Pause -

Giuseppe Verdi: aus "Macbeth", Melodrama in vier Akten   
- Introduktion und Chor der Hexen aus dem 1. Akt: "Che faceste?"
- Chor der Mörder aus dem 2. Akt: "Chi v`impose"
- Introduktion und Chor der Hexen aus dem 3. Akt: "Tre volte miagola"
- Chor der schottischen Flüchtlinge aus dem 4. Akt: "Patria oppressa"

Heinrich Marschner: aus "Der Vampyr", Arie des Lord Ruthven "Ha, noch einen ganzen Tag!"

Jacques Offenbach: aus "Hoffmanns Erzählungen", Lied vom Kleinzack

Alexander Zemlinsky: aus Sechs Gesänge nach Texten von Maurice Maeterlinck, Op. 13
Nr. 6: "Sie kam zum Schloß gegangen"

Franz Lehar: aus "Die Lustige Witwe", Vilja-Lied

 

Solisten:

Ekaterina Godovanets (Sopran)

Renate Kaschmieder (Mezzosopran)

Wolfgang Schwaninger (Tenor)

Oliver Weidinger (Bariton)

Nürnberger Symphoniker

Philharmonischer Chor Nürnberg

Leitung: Gordian Teupke

 
Für seinen konzertanten "Einstand" beim Philharmonischen Chor am 18. Mai 2014 hat unser neuer Künstlerischer Leiter Gordian Teupke ein Feuerwerk an Chören und Arien unter dem Motto  "Balladen und Schauergeschichten" zusammengestellt.
 
Die musikalischen Vorlagen liefern Robert Schumann mit seiner spannenden Ballade op. 116 "Der Königssohn", Richard Wagner mit seiner schaurigen Oper "Der fliegende Holländer", Giuseppe Verdi mit seinem Operndrama "Macbeth" nach William Shakespeare, sowie Jacques Offenbach und Franz Lehar mit jeweils begeisternden Balladenkompositionen.
Im Galateil kommen unsere vier Solisten, die uns schon vorher bei den Chören trefflich begleiten, endlich zum Soloeinsatz und präsentieren, unter dem Motto des Abends, berühmte Arien.
 
Gordian Teupke lässt es sich denn auch nicht nehmen, sein erstes Konzert mit dem Philharmonischen Chor gleich selbst zu moderieren, das Publikum durch den Abend zu führen und diesem so Gelegenheit zu geben, ihn gleich zu Beginn seiner Tätigkeit von seiner ganz persönlichen Seite kennenzulernen.
 
Die Nürnberger Symphoniker werden bei "Balladen und Schauergeschichten" ihr ganzes Spektrum an instrumenteller Vielfalt und an professionellem Können einbringen und so sicherlich ihren Beitrag zu einem Gelingen des Abends leisten.
 
Lassen Sie sich überraschen und faszinieren!
 
 
 

 

Sonntag, 8. Dezember 2013, 17 Uhr,

Meistersingerhalle Nürnberg

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium - Kantaten 1 - 3

Benjamin Britten: Sankt Nikolaus-Kantate

Solisten:

Corinna Schreiter (Sopran)

Renate Kaschmieder (Alt)

Markus Brutscher (Evangelist, Tenor)

Andreas Scheibner (Bass)

Nürnberger Symphoniker

Philharmonischer Chor Nürnberg

Chor des Christian-Ernst-Gymnasiums Erlangen

Leitung: KMD Gerhard Rilling

 

Kritiken dazu

 

Für dieses Konzert am 2. Advent präsentiert der Philharmonische Chor von J.S. Bachs berühmtem Weihnachtsoratorium die Kantaten 1-3.  Das Weihnachtsoratorium gehört zu den am häufigsten gesungenen und beliebtesten Chorwerken Bachs. Es ist ein wunderbares Werk, herrliche Choräle und Chöre werden von Trompeten festlich überstrahlt. Thomaskantor Bach hat dieses Werk ursprünglich für seinen Thomanerchor geschrieben. Es wurde 1735 in den zwei Leipziger Kirchen Nikolaikirche und Thomaskirche uraufgeführt.

Passend zum Advent ergänzen wir Benjamin Brittens zeitgenössische St. Nikolaus Kantate (engl. Saint Nicolas), die dem heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Kinder, gewidmet ist und 1948 im englischen Aldeburgh uraufgeführt wurde. Britten erzählt mit den Mitteln seiner faszinierenden Musik die Legenden um den heiligen Nikolaus, seine Abenteuer und Wunder und stellt die Geschichte als Reise in die Kindheit dar, in der das Ursprüngliche, die staunenden Blicke der Kinder beschrieben werden. Tenor, Chor und Kinderchor stehen in einem ständigen spannenden und zugleich harmonischen Dialog.

 

Gerhard Rilling steht heute das letzte Mal am Pult des Philharmonischen Chors und beendet nach 42 überaus erfolgreichen Jahren seine künstlerische Laufbahn als Leiter großer Konzertchöre in Nürnberg und Erlangen. Er hat sich für diesen Abend vorgenommen seinem Philharmonischen Chor Nürnberg, dem Chor des musischen Gymnasiums Erlangen, den vier hervorragenden Solisten und seinen langjährigen Partnern, den Nürnberger Symphonikern, ein letztes Mal mit seinem Dirigat Höchstleistungen zu entlocken.

Tipp: Artikel der Nürnberger Nachrichten zum Abschied von Gerhard Rilling

 


 

Mittwoch, 31. Juli 2013, 19.45 Uhr

Dechsendorfer Weiher - Erlangen

Gemeinsam mit Ljubka Biagioni präsentieren wir Ihnen ein außergewöhnliches Konzerterlebnis!

LA TRAVIATA

Oper von Giuseppe Verdi in einer halbszenischen Aufführung

Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Drama »La Dame aux Camélias« (1852) von Alexandre Dumas d. J., nach seinem gleichnamigen Roman (1848), in italienischer Sprache.

 

Besetzung:

Marta Torbidoni | Rolle: Violetta,
Elisabetta Lombardi | 
Rolle: Flora,
Emiliya Atanasova Kircheva | 
Rolle: Annina,
Mihail Mihaylov | 
Rolle: Alfredo Germont,
Momchil Karaivanov 
| Rolle: Gaston,
Anton Kerimitchiev | Rolle: Giorgio Germont,
Dobromir Momekov
 | Rolle: Barone,
Alexander Georgiev Nosikoff |
 Rolle: Marchese,
Johannes Wiedeke
 | Rolle: Dottore,
Rainer Ostermeyer
 | Rolle: Joseph,
Felix Hacker |
 Rolle: Commissionär,
Sascha Bertram | 
Rolle: Diener

Philharmonischer Chor Nürnberg
Philharmonischer Chor Herzogenaurach

Orchester | Sofia Symphonics
Musikalische Leitung & Regie | Ljubka Biagioni

 

Der zeitlose Mythos von Eros und Tod ist im Jahr 2013 Thematik von „Klassik am See“.  Pünktlich zum Verdijahr überraschen wir unser Publikum mit einer spannenden Premiere:  Zum ersten Mal wird eine Oper zu hören und sehen sein: Giuseppe Verdis berühmte „La Traviata“ in einer halbszenischen Aufführung.  

„La Traviata“ gehört mit Verdis „Rigoletto“ und „Il trovatore“ zu den populärsten und am häufigsten aufgeführten Opern weltweit. Die wunderbaren Melodien des bedeutendsten Opernkomponisten Italiens werden dabei sicherlich alle Zuhörer von „Klassik am See“ begeistern und emotional ergreifen.

Der Inhalt, eine Liebe zwischen der an Tuberkulose leidenden Kurtisane Violetta und dem jungen Alfredo, das Scheitern der Beziehung aufgrund des Standesunterschiedes, schließlich das Wiederaufflammen der Liebe und am Ende der Tod Violettas in Alfredos Armen, lässt niemanden unbeeindruckt.  Verdi stattet die Oper mit wunderbaren Arien und Duetten, Ensembles und Chören aus, Höhepunkte sind das bekannte Trinklied, die Duette und natürlich Violettas ergreifender Abschied von der Welt.

Ljubka Biagioni, unseren Gästen des ausverkauften Jubiläumskonzerts als Dirigentin von “Beethoven pur“ sicherlich in bester Erinnerung wird dabei nicht nur das Dirigat übernehmen, sondern zeichnet auch für die Regie, Bühnenausstattung und Kostüme verantwortlich.

Die „Sofia Symphonics“, international renommierte Solisten sowie der „Philharmonische Chor Nürnberg“ und der „Philharmonische Chor Herzogenaurach“ übernehmen den instrumentalen und vokalen Part.

 

Und im Anschluss an das Konzert erwartet Sie das traditionelle Hochfeuerwerk über dem See.

 

Kritiken dazu

 


 

Sonntag, 9. Juni 2013

Joseph Haydn  -  Die Schöpfung

Solisten:
Sibylla Duffe (Sopran)
Stephan Rügamer (Tenor)
Guido Jentjens (Bass)

Philharmonischer Chor Nürnberg
Nürnberger Symphoniker

Leitung: KMD Gerhard Rilling

Kritiken dazu

 

 


 

Sonntag, 11. November 2012
Giuseppe Verdi  -  Messa da Requiem

Solisten:
Astrid Kessler (Sopran), Alexandra Petersamer (Mezzosporan), Arthur Shen (Tenor), Jürgen Linn (Bassbariton)
Den Sängerinnen und Sängern des Philharmonischen Chor Nürnberg standen unterstützend Gastsängerinnen und Gastsänger des KölnChor sowie der Singakademie Plauen zur Seite.
Nürnberger Symphoniker
Leitung: KMD Gerhard Rilling

Giuseppe Verdi – Messa da Requiem (Verdi-Requiem)
Anlässlich Rossinis Tod Ende 1868 wollte Giuseppe Verdi (1813-1901) gemeinsam mit den besten Komponisten Italiens eine Messe für Rossini (Messa per Rossini) komponieren. Nachdem diese Aufführung durch widrige Umstände vereitelt wurde, beschloss Verdi im Mai 1873, als der Dichter A. Manzoni starb, ein eigenes Requiem zu schreiben, unter Verwendung und auf Grundlage des „Libera me“, das er zu der ursprünglichen Gemeinschaftskomposition für Rossini beigetragen hatte. In seiner „Messa da Requiem“ stand, wie bereits bei seinen Opern, die menschliche Stimme und nicht das sinfonische Orchester im Vordergrund. Das unterscheidet ihn entscheidend von Wagner, seinem Antipoden! Das Verdi-Requiem war für den Konzertsaal geschrieben und nicht für die Liturgie und es schloss in seiner dramatischen Geschlossenheit und im musikalischen Rang nahtlos an seine zuvor abgeschlossenen Opern-Meisterwerke, wie „La Traviata“ und „Aida“.
In seinen insgesamt sieben Teilen umfasst das Werk die klassiche liturgische Sequenz einer Totenmesse, allerdings schaffte es Verdi in seinem Requiem eine derartige Klangestalt zu entwickeln, vielseitig und emotional, und, verbunden mit der Verdi-typischen „Italianità“, zu einer Bild- und Sinnenhaftigkeit, die selbst die religiöse Aussage bestimmt. Kritiker sagten damals, mit der „Messa da Requiem“ sei ihm seine „beste Oper“ gelungen.
Opernerfahrung ist also gefragt und so haben wir mit Astrid Kessler (Sopran), Alexandra Petersamer (Messosopran), Arthur Shen (Tenor) und Jürgen Linn (Bassbariton) vier hochkarätige, opernerfahrene Solisten verpflichtet.
Genießen Sie dieses Meisterwerk Verdis, zu dessen erneuter Aufführung wir uns im Vorfeld und anlässlich seines 200. Geburtstags im Jahr 2013 entschieden haben. Es werden uns in gewohnter Professionalität unsere Partner, die Nürnberger Symphoniker, begleiten und KMD Gerhard Rilling wird alle Protagonisten mit seinem sicheren Dirigat durch dieses Werk führen.

Kritiken dazu

 

 


 

Sonntag, 6. Mai 2012, 19 Uhr

"Gershwin meets Bernstein"

Leonard Bernstein: Ouvertüre zum Musical "Candide"
Aaron Copland: "Old American Songs" (Nürnberger Erstaufführung)
George Gershwin: "Porgy and Bess" (Konzertfassung)
 
Solisten:  Morenike Fadayomi  (Sopran), Johannes von Duisburg  (Bass)
Nürnberger Symphoniker
Leitung: KMD Gerhard Rilling

An diesem Konzertabend im Mai präsentieren wir Ihnen Musik der zwei bekanntesten Broadway-Komponisten.

Der Höhepunkt dieses Abends ist sicherlich die konzertante Aufführung von George Gershwins (1898-1937) Welterfolg „Porgy and Bess“, der 1935 in New York uraufgeführt wurde und 1952 mit West-Berlin das erste Mal in Deutschland zu hören war. 1959 wurde die Oper mit Dorothy Dandridge, Sidney Portier und Sammy Davis jr. sogar verfilmt. Die Geschichte spielt in Charleston (South Carolina) nach dem Bürgerkrieg um 1870, erzählt vom  Leben der Fischer, armen Schwarzen, Arbeitsscheuen und Rauschgiftsüchtigen und es beschreibt die sehnsuchtsvolle Liebe zwischen Bess und dem körperlich behinderten Porgy. Bess singt mit „Summertime“ eines der bekanntesten Lieder aus dieser Oper. Gershwin  beschritt mit dieser ausschließlich von Schwarzen gespielten Oper zu seiner Zeit politisch schwieriges Neuland. Seine Broadway-Erfahrung schlägt sich in spritzig-sarkastischen Songs nieder. Die farbigen Solisten Morenike Fadayomi und Johannes von Duisburg verkörpern Bess und Porgy in dieser einmaligen, konzertanten Darbietung des Philharmonischen Chors.

Zu Beginn dieses Konzerts überraschen wir Sie gleich mit der schwungvollen Ouvertüre zu Leonard Bernsteins (1918-1990) Musical „Candide“, basierend auf der gleichnamigen Novelle von Voltaire. Candide wurde erstmals 1957 am Broadway aufgeführt und gehört zu den beliebtesten Musicals Amerikas. Candides Ouvertüre gehört ins Repertoire jedes guten Orchesters, vereinigt sie doch, neben speziell für die Ouvertüre komponierten Teilen, viele musikalische Bausteine aus den späteren berühmten Arien des Musicals und wirkt dadurch extrem vielseitig und farbenreich. Lassen Sie sich begeistern!

Überraschen dürfen wir Sie auch mit der Nürnberger Erstaufführung der „Old American Songs“ von Pulitzer-Preis-Träger Aaron Copland (1900-1990), einem Freund von Leonard Bernstein. Copland hat Bernsteins Kompositionsstil stark beeinflusst, im Gegenzug galt Bernstein als der beste Dirigent von Coplands typisch amerikanischer Musik. Chor und Solisten singen 10 abwechslungsreiche, kurze, teils witzige Songs, u.a. den berühmten „Boatmen’s Dance“ oder „I bought me a cat“.

Durch diesen spannenden amerikanischen Abend führt am Pult Gerhard Rilling, es begleiten uns die Nürnberger Symphoniker.

Kritiken dazu

 


 

5. Januar 2012, 20 Uhr (5. Abonnementkonzert) und 6. Januar 2012, 20 Uhr (Neujahrskonzert)

Ludwig van Beethoven, Symphonie Nr. 9:  Freude! Schöner! Götterfunken!
Joseph Joachim Raff: Festmarsch  -  Richard Strauss: Vier Orchesterlieder

Nürnberger Symphoniker und Philharmonischer Chor
Leitung: Alexander Shelley

Kritiken dazu

 


 

Sonntag, 27. November 2011, 11 bis 13 Uhr (Matinee)

Georg Friedrich Händel:  Messiah   (engl. Sprache)

Solisten: Kirsten Drope  (Sopran), Patrick van Goethem  (Altus), Markus Brutscher  (Tenor), Markus Simon  (Bass)
Barockorchester La Banda, Augsburg
Leitung: KMD Gerhard Rilling

Kritiken dazu

 


 

Sonntag, 22. Mai 2011, 19 Uhr

Antonin Dvorák: Die Geisterbraut

Opernhafte, romantische Ballade für Chor, Solisten und großes SymphonieorchesterSolisten:
Sopran: Astrid Kessler, Tenor: Thomas Ruud, Bass: Andreas Scheibner
Radio-Symphonieorchester Pilsen
Leitung: KMD Gerhard Rilling


Der Philharmonische Chor Nürnberg lädt zu einer Nürnberger Erstaufführung ein: zu Antonin Dvořáks (1841-1904) dramatischer Kantate Die Geisterbraut. Das im Jahr 1885 in Pilsen uraufgeführte Werk des berühmten tschechischen Komponisten stützt sich auf Texte seines Landsmannes Karel Jaromir Erben (der Verständlichkeit wegen wird der Gesang hier allerdings in deutscher Sprache vorgetragen). Bei der Vertonung von Erbens romantischer Ballade „Die Brauthemden“ fügte Dvořák aus gestalterischen Gründen etliche dramatische Elemente hinzu und so bezeichnete ein englischer Kritiker Dvořáks Geisterbraut, anlässlich deren erfolgreicher Aufführung, im gleichen Jahr beim Musikfestival in Birmingham, einst als „das Werk eines Genies“.

Die Geschichte selbst dreht sich um ein junges Mädchen, die sich ihren in die Ferne gezogenen Bräutigam sehnlichst zurückwünscht. Leider verstirbt dieser in der Fremde, kehrt aber als Verstorbener wieder zurück und verdreht dem Mädchen fortan an als „Untoter“ den Kopf. Dies gipfelt darin, dass er sie überreden will ihm ins „Brautgemach“ zur Vermählung zu folgen. Dieses Brautgemach ist allerdings nichts anderes als sein Grab am Friedhof! Auf dem Weg dorthin, in Brauthemden gekleidet, bellen und heulen Hunde am Wegesrand ganz merkwürdig, denn sie spüren den vorbeigehenden Toten. Als der einst Geliebte von dem Mädchen dann noch verlangt ihm die Insignien ihres Glaubens, Gebetbuch, Kreuz und Rosenkranz auszuhändigen und diese fort wirft, beginnt sie zu zweifeln. Sie folgt ihm daher nicht, wie von ihm verlangt, über die Friedhofsmauer, sondern schließt sich in einem nahegelegenen Haus am Friedhof ein. Der untote Bräutigam verlangt Einlass in das Haus, jedoch das Mädchen weigert sich standhaft und betet flehentlich zur Mutter Gottes, um von dem bösen Geist befreit zu werden. Ihr Flehen wird letztlich erhört und mit dem ersten Hahnenschrei des herannahenden Morgens ist der Spuk vorbei. Nur ein paar Kirchgänger am nächsten Morgen sind verwundert über ein offenes Grab, ein noch immer zitterndes Mädchen und ein paar zerfetzte Brauthemden …

Dvořák gliedert das an Spannung kaum zu überbietende Werk in insgesamt 18 Teile. In 13 Chören beschreibt der Chor, gemeinsam mit dem Erzähler (Bass), den Verlauf der Geschichte. Mit den Solisten Astrid Kessler (Mädchen), Thomas Ruud (untoter Bräutigam) und Andreas Scheibner (Erzähler) hat der Philharmonische Chor ein hochkarätiges Ensemble für diese Aufführung engagiert. Das auf die Werke Dvořáks spezialisierte Rundfunksymphonieorchester aus Pilsen begleitet uns an diesem Abend, bei dem, wie immer, der Leiter des Philharmonischen Chors, Gerhard Rilling, am Pult steht.

Kritik dazu

 


 

Samstag 23. April 2011

Academic Glinka Capella, St. Petersburg, Russland
Paul McCartney: Ecce Cor Meum (russ. Erstaufführung)

Solisten: Jevgenia Kravcenko (Sopran)
Philharmonischer Chor Nürnberg (Einstudierung: Gerhard Rilling), KölnChor (Einstudierung: Wolfgang Siegenbrink),
Knabenchor St. Petersburg (Einstudierung Wadim Ptscholkin), St. Petersburg State Academic Symphony Orchestra
Moderation: Yuri Serov
Dirigent: Edvard Serov

Weitere Infos zu unserer Chorreise nach St. Petersburg

 


 

Sonntag 17. Oktober 2010

Benjamin Britten: War Requiem

Solisten: Monika Teepe (Sopran), Stefan Vinke (Tenor), Jochen Kupfer (Bariton),
Gastgruppe des KölnChor, Solistenensemble der Augsburger Domsingknaben
Nürnberger Symphoniker, Leitung: KMD Gerhard Rilling

Im 65. Jahr nach Kriegsende führt unser Chor erstmals das weltbekannte War Requiem von Benjamin Britten auf. Dieses Meisterwerk Brittens wurde anlässlich der Einweihung der wiederaufgebauten Kathedrale von Conventry, die bei einem deutschen Luftangriff im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört wurde, im Jahr 1962 uraufgeführt. Der Pazifist Britten stellte die Auftragsarbeit klar in den Dienst seiner politischen Überzeugung. Zum Konzert erwarten wir zum wiederholten Male Gäste unseres Partnerchors KölnChor. In einer Gegeneinladung arbeitet unser Chor dann zwei Wochen später erneut mit dem KölnChor zusammen, bei der Aufführung des Werks in der KölnPhilharmonie.
Mit dieser Kooperation soll die Gemeinsamkeit der beiden Städte hervorgehoben werden, die zu den Hauptbetroffenen der alliierten Luftangriffe gegen Deutschland gehörten.
Begleitend zum "War Requiem" gibt es im Foyer der Meistersingerhalle eine Fotoausstellung mit Bildern des zerstörten Nürnberg und Coventry zu sehen. Weitere Information zum Konzert

Kritiken dazu...

 


 

Samstag, 7. August 2010

G. Rossinis "Petite Messe Solennelle" mit 4 italienischen Solisten

Vom 3. bis zum 8. August begaben sich 70 Sänger des Philharmonischen Chors und 23 Begleiter auf eine Konzertreise nach Venezien. Im idyllischen Fischerstädtchen Chioggia bei Venedig führte der Chor G. Rossinis "Petite Messe Solennelle" auf, mit 4 italienischen Solisten und in der Fassung mit Klavier- und Harmoniumbegleitung. In der vollbesetzten Chiesa di San Giacomo Apostolo erhielt das Ensemble, unter der Leitung von Gerhard Rilling, standing ovations von den Zuhörern - und - durch einen anwesenden Kulturmanager, bereits eine weitere Einladung zur Wiederholung des Konzerts im Sommer 2011 nahe dem malerischen Dolomitenort Cortina d'Ampezzo, am derzeitigen Sommerdomizil des Papstes.

 


 

Sonntag 7. März 2010

Johann Sebastian Bach: Johannespassion

Solisten: Marcus Ullmann (Evangelist), Markus Simon (Christus), Sibylla Duffe (Sopran), Renate Kaschmieder (Alt),
Uwe Schenker-Primus (Bass)
Nürnberger Symphoniker, Leitung: KMD Gerhard Rilling

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Samstag, 24. 10. 2009

Johannes Brahms:  Ein deutsches Requiem
Armold Schönberg:  Ein Überlebender aus Warschau

Solisten: Antonie Bourvé (Sopran), Jochen Kupfer (Bariton)
Nürnberger Symphoniker, Leitung KMD Gerhard Rilling

Kritiken dazu...

 


 

Samstag, 10.10.2009

Im Rahmen der Regionalpartnerschaft Nürnberg-Shenzhen im Abonnementkonzert der Nürnberger Symphoniker

Moderne Chormusik aus dem Reich der Mitte

u.A. Jianping Tang, Buddhist Symphonie mit dem Philharmonischen Chor Nürnberg und dem Sangha Chorus of Shenzhen Hongfa Monastery Shenzhen Symphony Orchestra, Leitung: Lin Daye

 


 

Sonntag, 17.05.2009

Sir Paul McCartney:  Ecce Cor Meum

Großes Oratorium für Chor, Sopran-Solo, Knabenchor, Orgel und Orchester,
mit einer Gastgruppe des KölnChor, Nelly Palmer (Sopran), Knabenchor Hildesheim
ferner
John Rutter, Magnificat
Nürnberger Symphoniker, Gesamtleitung: KMD Gerhard Rilling

 


 

Sonntag, 23.11.2008

Zum 150. Geburstag von Giacomo Puccini "Messa di Gloria" und Rossinis "Stabat Mater"

Solisten: Josefina Costa di Fabio (Sopran), Rita Kapfhammer (Mezzosopran), Thomas Ruud (Tenor), Martin Tzonev (Bass)
Nürnberger Symphoniker, Gesamtleitung: KMD Gerhard Rilling

Kritiken dazu

 


 

November 2008:   Festival MusicaMallorca 2008 in Palma de Mallorca

 


 

Sonntag 6. Juli 2008

Open-Air Konzert des Philharmonischen Chors im Innenhof des Schlosses Weißenstein in Pommersfelden Carl Orffs "Carmina Burana"

Solisten: Antonia Bourvé (Sopran), Markus Simon (Bass), Uwe Demel (Tenor),
Kinderchor der Musikschule Erlangen (Einstudierung Adelheid Lang)
Nürnberger Symphoniker, Gesamtleitung: KMD Gerhard Rilling

 


 

1. Juni 2008

Opernhighlights "Berühmte Opernchöre und Arien" aus:

W.A. Mozart "Thamos, König in Ägypten", O. Nicolai "Die lustigen Weiber von Windsor", R. Wagner "Der Fliegende Holländer", "Tannhäuser", G. Verdi "Nabucco", "LaTraviata", "Otello", "Il Trovatore", P. Mascagni "Cavalleria Rusticana", P. Tschaikowki Walzer aus "Eugen Onegin", A. Borodin "Polowetzer Tänze"
Moderation: Helen Malkowsky (Staatstheater Nbg)
Solisten: Elizabeth Whitehouse (Sopran), Adelheid Lang (Mezzosopran), Thomas Ruud (Tenor, Staatstheater Stuttgart),
Stefan Sevenich (Bass, Staatstheater am Gärtnerplatz, München)
Nürnberger Symphoniker, Leitung: KMD Gerhard Rilling

Moderation von Helen Malkowsky

Kritik der Nürnberger Nachrichten dazu

 


 

4. Dezember 2007

93. Schulkonzert der Peter-Vischer-Schule
Carl Orff, Carmina burana

Nürnberger Symphoniker, Leitung KMD Gerhard Rilling
(geschlossene Schulveranstaltung)

 


 

25. November 2007

Leonard Bernstein: Chichester Psalms

Andrew Lloyd Webber: Requiem
mit Marlene Mild, Sopran, Staatstheater Nürnberg, Kevin Conners, Tenor, Staatsoper München, Knabensolisten des Tölzer Knabenchors,
Nürnberger Symphoniker, Leitung: KMD Gerhard Rilling

 


 

31. Juli 2007 und 1. August 2007, Serenadenhof, Bayernstraße 100 in Nürnberg

Carl Orff, Carmina burana

Nürnberger Symphoniker, Leitung: KMD Gerhard Rilling

 


 

22. Juli 2007, Mannheim

Last Night of the Mannheimer Schlosskonzerte

mit Lucia Aliberti (Sopran), Martin Stadtfeld/Mona Asuka Ott (Klavier), David Garret (Violine), Nürnberger Symphoniker
Leitung: Russel N. Harris

 


 

08. Juli 2007, Regensburg

Last Night of the Thurn & Taxis Proms

mit Lucia Aliberti (Sopran), Martin Stadtfeld/Mona Asuka Ott (Klavier), David Garret (Violine), Nürnberger Symphoniker, Leitung Russel N. Harris
 


 

29. April 2007
Felix Mendelssohn-Bartholdy

Die erste Walpurgisnacht und Lobgesang (Symphonie Nr. 2)
 


 

10. Dezember 2006
Best of Classics in der Nürnberg-Arena beim "CLASSICAL SPECTACULAR" mit dem Royal Philharmonic Orchestra, London:
Also sprach Zarathustra, Bilder einer Ausstellung, Aida, Barbier von Sevilla, Turandot, Dornröschen Walzer, Ouvertüre "1812" u.a.m.

 


 

02.  und 03. Dezember 2006
"Nürnberger Weihnachstkonzerte" in der Meistersingerhalle
Musikgruppen aus mehreren europäischen Ländern boten echte Volksmusik, der Philharmonische Chor trug dazu deutsche und alpenländische Weihnachtslieder a capella bei

 


 

26. November 2006
J.S. Bachs Kantate BWV 191 "Gloria in excelsis deo" aus der h-moll Messe.
Im Anschluß Amadeus Mozarts berühmtestes Chorwerk "REQUIEM", in der von Bayer vollendeten Fassung.

 


 

05. August 2006
Der Philharmonische Chor (Einstudierung durch Gerhard Rilling, der selbst im Bass kräftig mitsang) begeisterte ca. 40.000 Nürnberger Zuhörer am 5. August beim symphonischen Klassik Open Air 2006.

 


 

14. Mai 2006
Georg Friedrich Händel
Alexander's feast or The Power of Music (englische Originalfassung)
(Alexander's Fest oder die Macht der Musik)

 


 

15. November 2005
Im Rahmen des Festkonzerts der Peter-Vischer-Schule "Melodien der Nationen" sang der Philharmonische Chor in der Meistersingerhalle den Gefangenenchor aus der Oper "Nabucco" von Guiseppe Verdi

 


 

12. November 2005
Mitwirkung bei Raymond Gubbay's Klassik-Show CLASSICAL SPECTACULAR
mit dem Royal Philharmonic Orchestra, London, in der ARENA Nürnberg.    
Wir sangen Weltklassiker aus Orff's Carmina Burana, Verdi's Nabucco, Elgar's Pomp & Circumstance, Verdi's La Traviata, Mascagni's Cavalleria Rusticana, Händel's Messias, Puccini's Turandot und Tschaikowsky's Ouvertüre "1812"

 


 

31.10.-5.11.2005
Konzertreise nach Oberitalien
mit zwei Aufführungen von G. Rossini's Petite Messe Solennelle (Klavierfassung) in der Parrocchiale di Sant'Antonino Martire, Triuggio (bei Monza)  und in der Santuario Nostra Signora della Vittoria, Lecco (am Lago di Lecco), solistisch unterstützt durch zwei Solisten am Klavier und Harmonium, sowie als Gesangssolisten Mitglieder des Opernchors der Mailänder Scala.

 


 

23. Oktober 2005:
Gioacchino Rossini - Messe solennelle

 


 

01. Mai 2005:
Joseph Haydn - die Jahreszeiten

 


 

24. Oktober 2004:
Giacomo Puccini - Messa di Gloria
Antonin Dvorák - Te Deum
Antonin Dvorák - Biblische Lieder

 


 

5. April 2004:
Anton Dvorák - Stabat Mater

 


 

16. November 2003:
Giuseppe Verdi - Requiem

 


 

18. Mai 2003:
Carl Orff: Carmina Burana
John Rutter:  Gloria
W.A. Mozart:  Ah, lo previdi

 


 

24. November 2002:

ELIAS von Mendelsson Bartholdy

 


 

5. Mai 2002:
Chormusik aus Opern / Porgy & Bess

 


 

Bisherige Werke

Der Philharmonische Chor hat bisher folgende Werke zur Aufführung gebracht:

2001     Mozart Messe in c-moll und John Rutter Magnificat
2001     Haydn: Die Schöpfung
2000     Händel: Messiah (in englischer Sprache)
2000     Verdi: Requiem
1999     Mozart: Requiem / Vivaldi: Gloria
1999     Bach: Johannes-Passion
1998     Dvorák: Requiem
1998     Beethoven: Missa solemnis
1997     Bach: Weihnachts-Oratorium
1997     Gershwin: Porgy and Bess
1996     Mendelssohn: Paulus
1996     Dvorák: Stabat Mater
1995     Orff: Carmina Burana / Poulenc: Gloria
1995     Haydn: Jahreszeiten
1994     McCartney: Liverpool Oratorium
1994     Bach: Matthäus-Passion
1993     Dvorák: Te Deum /  Webber: Requiem
1993     Händel: Dettinger Te Deum / Mendelssohn: Symphonie Nr. 2 - Lobgesang
1992     Brahms: Requiem
1992     Puccini: Messe di Gloria / Rossini: Stabat mater
1991     Mozart: Exsultate jubilate, Klarinettenkonzert A-Dur, Messe c-moll
1991     Opernkonzert mit den Nürnberger Symphonikern / Heitere Chormusik und Musicals
1990     Mendelson: Elias