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12.4.2026: Crowdfunding-Projekt des Philharmonischen Chors: Spende für Schülertickets
Zum 60. Chorjubiläum plant der Philharmonische Chor am 17.5.2026 die Nürnberger Erstaufführung des jungen amerikanischen Komponisten und Emmy-Preisträger 2022 mit diesem Werk Jake Runestad und seinem 5-teiligen Werk Earth Symphony.
Eure Spende soll helfen je 20 Schüler-Freikarten für SchülerInnen der 13 Nürnberger Gymnasien zu finanzieren.
In der Earth Symphony lässt Jake Runestad die Mutter Erde aus ihrer eigenen Sicht in fünf Kapiteln (Evolution - Ambition - Destruction - Lament - Recovery) berichten, von ihrer Entstehung über die Zerstörung der Umwelt durch den Menschen bis hin zu einer hoffnungsvollen Zukunft, in der sich der Mensch vielleicht noch besinnt und zu einer Rettung der Erde beiträgt. Das Werk appelliert also an das Umweltbewusstsein, das ja insbesondere auch bei jungen Menschen gefördert werden soll und bei diesen die größte Chance auf Ankunft der Botschaft hat.
Wir möchten den SchülerInnen mit den durch eure Spende bezuschussten Konzerttickets die Botschaft der Emmy-prämierten Earth Symphony überbringen.
Das Projektteam von WirWunder der Sparkasse Nürnberg WirWunder und die Spendenplattform betterplace.org Spenden für Projekte & Organisationen – betterplace.org arbeiten für diese Spendenaktion mit dem Philharmonischen Chor Nürnberg zusammen.
Wir würden uns freuen, wenn du das Projekt mit einer Spende unterstützt. Es wird eine Spendenbescheinigung ausgestellt .

11.4.2026: Pressemitteilung zum Konzert am 17. Mai 2026
Mutter Erde erzählt
Anlässlich seines 60-jährigen Bestehens veranstaltet der Philharmonische Chor Nürnberg am 17. Mai 2026 ein erstes Festkonzert im großen Saal der Meistersingerhalle.
Der Philharmonische Chor war beeindruckt: 2024 wurde die Earth Symphony des Amerikaners Jake Runestad in München aufgeführt, vom Münchener Rundfunkorchester und seinem Chor, und fand großen Anklang beim Publikum. Das Erlebnis dieser eindrucksvollen Komposition möchte der Philharmonische Chor auch seinem Publikum ermöglichen: Am Sonntag, den 17. Mai 2026 um 17h führt er das Werk zusammen mit Gabriel Faurés Requiem erstmals in Nürnberg auf.
Zu Beginn des Konzertabends, den der Philharmonische Chor mit den Nürnberger Symphonikern unter der Leitung von Gordian Teupke darbietet, steht das ergreifende Requiem Faurés. Im Entstehungsjahr 1887 war der französische Komponist 42 Jahre alt, im Vorjahr war sein Vater gestorben. Fauré war es ein Anliegen ein friedvolles Bild des Todes zu zeichnen. Deshalb gleiten in vielen Passagen „Moll-Klänge von Chor und Orchester in stimmungsvolle Dur-Akkorde über und lassen tröstend das Himmelreich erahnen“ (Wikipedia). Bei der Aufführung an diesem Abend werden die Sopranistin Marlene Mild und der Bariton Lautaro Nolli die Solistenpartien übernehmen.
Nach der Pause wird dann die Earth Symphony erklingen. Für dieses Werk ist der amerikanische Komponist Jake Runestad 2022 mit dem Emmy-Award ausgezeichnet worden. Die Chor-Symphonie ist als fünfteiliger dramatischer Bericht konzipiert: Er beginnt mit der Geburt der Menschheit, berichtet von deren Aufstieg und der Macht der Menschen über die Welt, die hinführt zu Zerstörung und Leid. Das letzte Kapitel ist der Hoffnung auf Wiedergeburt und Heilung gewidmet. Erzählt wird die Geschichte, die Todd Boss in Worte gefasst hat, aus der Perspektive von „Mutter Erde“. Musikalisch verwendet Runestad, Jahrgang 1986, die große Bandbreite von Chor- und Orchesterfarben, von sanft-ehrfürchtigen Klängen bis zu dramatischen, expressiven Höhepunkten und schafft damit einen starken Appell an das ökologische Bewusstsein der Zuhörer. (Text: Gabriele Koenig)
Karten in den Preisklassen 24-40€ gibt es an allen VVK-Stellen und ab 16h auch an der Abendkasse. Schüler, Studierende und Inhaber der NürnbergCard erhalten 50%, Schwerbehinderte (ab 50%) erhalten 30% Nachlass auf das Ticket.
Verantwortlich i.S.d.P. : Rainer Ostermeyer, 1. Vorsitzender Philharmonischer Chor Nürnberg im IKV e.V.

6.3.2026: Unsere Webseite in neuem Gewand
Seit dem 6.3.2026 ist unsere Webseite in neuem Look online.
Sie lässt sich unabhängig vom Endgerät (Smartphone, Computer) darstellen und ist leicht bedienbar durch die übersichtliche Menüleiste oben. Auf Smartphones oder schmalen Bildschirmen ist sie aus Platzgründen oben rechts in einem Button (drei waagerechte Striche - "Hamburger-Menü") versteckt, das Sie bei Bedarf anklicken können.
Wir laden Sie ein, ein wenig in unserer Webseite "herumzustöbern", und die neue Seitenstruktur zu erleben. Es lohnt sich!
Wir danken dem Team von Dreher-Media www.dreher-media.de für die Entwicklung dieser tollen neuen Webseite!

20.11.2025: Herzlichen Glückwunsch:
Unsere Choraltistin Carolin Durst wurde von der Unicum Stiftung als „Professorin des Jahres 2025“ mit dem 2. Platz in der Kategorie Wirtschaftswissenschaften/Jura ausgezeichnet.

23.7.2025: Herzlichen Glückwunsch
Unser Chormitglied Helmut Sörgel erhält die Bürgermedaille der Stadt Nürnberg verliehen (im Foto links)
In einer nichtöffentlichen Sitzung hat der Nürnberger Stadtrat über die diesjährigen Trägerinnen und Träger der Bürgermedaille 2025 entschieden. Drei Männer und zwei Frauen werden jetzt für ihre besonderen Dienste für die Stadt geehrt.
Auch der Psychiater Helmut Sörgel bekommt 2025 die Bürgermedaille der Stadt Nürnberg verliehen. 1981 ließ es sich mit einem Kollegen in Schweinau nieder. „Über 42 Jahre war seine Praxis ein Leuchtturm sozialpsychiatrischer und psychotherapeutischer Versorgung für Menschen, die infolge der Deindustrialisierung ihre Arbeit verloren hatten, für Geflüchtete, für Sinti und Roma sowie für Bewohnerinnen und Bewohner benachteiligter Stadtteile“, schreibt die Stadt Nürnberg. Sie stellte außerdem die Gründung des Vereins Chancen e.V. heraus sowie sein Engagement in der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW (Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzt*innen in sozialer Verantwortung). Auch leistete er erinnerungskulturelle Aufarbeitung zu den Nürnberger Ärzteprozessen.
Quelle: NN 10.5.2025, Textauthor: rus

28.1.2025: Das Instrument des Jahres 2025: Die Stimme
"Die Stimme - unser Persönlicher Fingerabdruck" von Bernhard van Almsick
Künstlerischer Leiter der Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf und Chorleiter
28.01.2025 https://www.bayerischer-musikrat.de/instrumentdesjahres
Die menschliche Stimme ist einzigartig – sie ist vergleichbar mit einem persönlichen Fingerabdruck. Jede Stimme hat ihren eigenen Klang, ihre eigene Färbung und Ausdruckskraft. Sie ist nicht nur ein Instrument um Informationen auszutauschen, sie ist auch Trägerin von Emotionen. Mit unserer Stimme können wir Freude, Trauer, Wut oder Liebe weitergeben und so tiefgehende Verbindungen schaffen. Die menschliche Stimme ist nicht starr, sie kann moduliert werden und ist formbar: Durch Training und bewusstes Einsetzen kann sie weiterentwickelt und ihr Potenzial voll ausgeschöpft werden, im Sprechen ebenso wie im Singen.
Die Magie des Stimmklangs
Der klingende Einsatz der Stimme, ob gesprochen oder gesungen, verbindet uns mit unserem Gegenüber. Wenn wir unsere Stimme zum Schwingen bringen, können andere resonieren und mitschwingen. Wenn wir dafür eine tiefe, sängerische Atmung anwenden, können auch wir intensiver mitschwingen, wenn wir zuhören. So schaffen und erleben wir emotionale Verbundenheit und bauen Brücken.
Die Vielseitigkeit des Singens
Singen ist eine der faszinierendsten Facetten des Stimmgebrauchs. Es erweitert die Ausdrucksmöglichkeiten unserer Stimme und verwandelt sie in ein künstlerisches Werkzeug, das Emotionen und Geschichten auf eine ganz besondere Weise transportieren kann. Schon als Babys kommunizieren wir durch klingende, gesungene Laute, und dieser Instinkt, uns mit der Stimme auszudrücken, bleibt uns ein Leben lang erhalten. Singen ist überhöhtes Sprechen und verbindet uns tief mit uns selbst, mit anderen Menschen, Räumen und sogar mit etwas Größerem – sei es eine Gemeinschaft, eine Kultur oder eine Spiritualität.
Ob unter der Dusche, bei einer Karaoke-Nacht mit Freunden oder in Kirche und Konzertsaal – Singen hat unendlich viele Facetten. Es begegnet uns ständig im Alltag und kann Stress abzubauen oder einfach Freude machen. Wissenschaftlich ist bewiesen, dass Singen Glückshormone wie Endorphine freisetzt und den Körper in einen Zustand der Entspannung versetzen kann. Gleichzeitig fordert es unsere Atmung, Konzentration und Stimme auf eine Weise, die sowohl körperlich als auch mental stärkend ist.
Chorsingen – die Kraft der Gemeinschaft
Das Singen im Chor ist eine der schönsten Möglichkeiten, Musik gemeinsam zu erleben. Wenn Stimmen sich zu einem harmonischen Klang vereinen, entsteht eine besondere Magie. Es ist, als ob die individuellen Stimmen miteinander verschmelzen und etwas Größeres entstehen lassen. Dabei geht das Chorsingen über das rein Musikalische hinaus: Es schafft soziale Bindungen. Die gemeinsamen Proben, Konzerte und Erlebnisse stärken das Gefühl der Zusammengehörigkeit und lassen tiefe Freundschaften entstehen. Studien zeigen zudem, dass gemeinsames Singen das Immunsystem stärkt und das Wohlbefinden steigert.
Solistisches Singen – die Stimme im Rampenlicht
Für viele Menschen ist das solistische Singen eine besondere Herausforderung. Allein vor anderen zu stehen und seine Stimme zu zeigen, erfordert Mut und Selbstvertrauen. Doch es bietet auch eine einzigartige Möglichkeit, die eigene Individualität auszudrücken. Ob in der Klassik, im Jazz, im Pop oder in anderen Genres – jede Stilrichtung hat ihren eigenen Reiz und ihre eigenen Anforderungen. Das solistische Singen lehrt uns, wie wichtig es ist, sich mit einem Stück zu verbinden und Emotionen authentisch zu transportieren.
Singen mit Kindern – Freude und Leichtigkeit
Mit Kindern zu singen, ist eine ganz besondere Erfahrung. Kinder gehen intuitiv und unbefangen mit ihrer Stimme um, sie singen, weil es ihnen Freude macht. Gemeinsames Singen fördert nicht nur ihre sprachliche und musikalische Entwicklung, sondern wirkt sich auch auf das Sozialverhalten der Kindergruppen aus. Kinder erleben neben der Lebensfreude und Kreativität im Singen auch einen natürlichen Zusammenhalt.
Es sollte uns ein Anliegen sein, dass mehr Kinder Zugang zu dieser bereichernden Erfahrung erhalten! Darum widmet sich die Fachtagung "Zukunft Kinderchor" der Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf am 05.07.2025 diesem Thema. Hier werden Ideen entwickelt, wie Institutionen, Vereine und Einzelpersonen dazu beitragen können, mehr Kinderchöre ins Leben zu rufen und bestehende Ensembles zu stärken. Ein wichtiger Schritt, um die Freude am Singen, Wohlbefinden und Zusammenhalt an die nächsten Generationen weiterzugeben.
Ein Geschenk für die Seele
Egal in welchem Kontext – die Stimme klingend einsetzen zu können ist ein Geschenk. Jeder kann singen, jeder kann klingen und jede Stimme ist einzigartig. Sie ist ein Instrument, das uns verbindet und gleichzeitig unser innerstes Wesen offenbart. Es scheint als sprudelte sie direkt aus unserer Seele. Sie ist ein unsichtbares Kunstwerk, mystisch, geheimnisvoll und allgegenwärtig, ja alltäglich zugleich. Sie ist Botschafterin unserer Emotionen und verbindet uns Menschen miteinander. Im Jahr der Stimme möchten wir die Stimme „erheben“ und sie in all ihren Facetten erlebbar machen.
Klangvoll verbunden grüßt Sie
Bernhard van Almsick

30.4.2024: Verleihung des Demokratiepreises

12.4.2026: Crowdfunding-Projekt des Philharmonischen Chors: Spende für Schülertickets
Zum 60. Chorjubiläum plant der Philharmonische Chor am 17.5.2026 die Nürnberger Erstaufführung des jungen amerikanischen Komponisten und Emmy-Preisträger 2022 mit diesem Werk Jake Runestad und seinem 5-teiligen Werk Earth Symphony.
Eure Spende soll helfen je 20 Schüler-Freikarten für SchülerInnen der 13 Nürnberger Gymnasien zu finanzieren.
In der Earth Symphony lässt Jake Runestad die Mutter Erde aus ihrer eigenen Sicht in fünf Kapiteln (Evolution - Ambition - Destruction - Lament - Recovery) berichten, von ihrer Entstehung über die Zerstörung der Umwelt durch den Menschen bis hin zu einer hoffnungsvollen Zukunft, in der sich der Mensch vielleicht noch besinnt und zu einer Rettung der Erde beiträgt. Das Werk appelliert also an das Umweltbewusstsein, das ja insbesondere auch bei jungen Menschen gefördert werden soll und bei diesen die größte Chance auf Ankunft der Botschaft hat.
Wir möchten den SchülerInnen mit den durch eure Spende bezuschussten Konzerttickets die Botschaft der Emmy-prämierten Earth Symphony überbringen.
Das Projektteam von WirWunder der Sparkasse Nürnberg WirWunder und die Spendenplattform betterplace.org Spenden für Projekte & Organisationen – betterplace.org arbeiten für diese Spendenaktion mit dem Philharmonischen Chor Nürnberg zusammen.
Wir würden uns freuen, wenn du das Projekt mit einer Spende unterstützt. Es wird eine Spendenbescheinigung ausgestellt .

11.4.2026: Pressemitteilung zum Konzert am 17. Mai 2026
Mutter Erde erzählt
Anlässlich seines 60-jährigen Bestehens veranstaltet der Philharmonische Chor Nürnberg am 17. Mai 2026 ein erstes Festkonzert im großen Saal der Meistersingerhalle.
Der Philharmonische Chor war beeindruckt: 2024 wurde die Earth Symphony des Amerikaners Jake Runestad in München aufgeführt, vom Münchener Rundfunkorchester und seinem Chor, und fand großen Anklang beim Publikum. Das Erlebnis dieser eindrucksvollen Komposition möchte der Philharmonische Chor auch seinem Publikum ermöglichen: Am Sonntag, den 17. Mai 2026 um 17h führt er das Werk zusammen mit Gabriel Faurés Requiem erstmals in Nürnberg auf.
Zu Beginn des Konzertabends, den der Philharmonische Chor mit den Nürnberger Symphonikern unter der Leitung von Gordian Teupke darbietet, steht das ergreifende Requiem Faurés. Im Entstehungsjahr 1887 war der französische Komponist 42 Jahre alt, im Vorjahr war sein Vater gestorben. Fauré war es ein Anliegen ein friedvolles Bild des Todes zu zeichnen. Deshalb gleiten in vielen Passagen „Moll-Klänge von Chor und Orchester in stimmungsvolle Dur-Akkorde über und lassen tröstend das Himmelreich erahnen“ (Wikipedia). Bei der Aufführung an diesem Abend werden die Sopranistin Marlene Mild und der Bariton Lautaro Nolli die Solistenpartien übernehmen.
Nach der Pause wird dann die Earth Symphony erklingen. Für dieses Werk ist der amerikanische Komponist Jake Runestad 2022 mit dem Emmy-Award ausgezeichnet worden. Die Chor-Symphonie ist als fünfteiliger dramatischer Bericht konzipiert: Er beginnt mit der Geburt der Menschheit, berichtet von deren Aufstieg und der Macht der Menschen über die Welt, die hinführt zu Zerstörung und Leid. Das letzte Kapitel ist der Hoffnung auf Wiedergeburt und Heilung gewidmet. Erzählt wird die Geschichte, die Todd Boss in Worte gefasst hat, aus der Perspektive von „Mutter Erde“. Musikalisch verwendet Runestad, Jahrgang 1986, die große Bandbreite von Chor- und Orchesterfarben, von sanft-ehrfürchtigen Klängen bis zu dramatischen, expressiven Höhepunkten und schafft damit einen starken Appell an das ökologische Bewusstsein der Zuhörer. (Text: Gabriele Koenig)
Karten in den Preisklassen 24-40€ gibt es an allen VVK-Stellen und ab 16h auch an der Abendkasse. Schüler, Studierende und Inhaber der NürnbergCard erhalten 50%, Schwerbehinderte (ab 50%) erhalten 30% Nachlass auf das Ticket.
Verantwortlich i.S.d.P. : Rainer Ostermeyer, 1. Vorsitzender Philharmonischer Chor Nürnberg im IKV e.V.

6.3.2026: Unsere Webseite in neuem Gewand
Seit dem 6.3.2026 ist unsere Webseite in neuem Look online.
Sie lässt sich unabhängig vom Endgerät (Smartphone, Computer) darstellen und ist leicht bedienbar durch die übersichtliche Menüleiste oben. Auf Smartphones oder schmalen Bildschirmen ist sie aus Platzgründen oben rechts in einem Button (drei waagerechte Striche - "Hamburger-Menü") versteckt, das Sie bei Bedarf anklicken können.
Wir laden Sie ein, ein wenig in unserer Webseite "herumzustöbern", und die neue Seitenstruktur zu erleben. Es lohnt sich!
Wir danken dem Team von Dreher-Media www.dreher-media.de für die Entwicklung dieser tollen neuen Webseite!

20.11.2025: Herzlichen Glückwunsch:
Unsere Choraltistin Carolin Durst wurde von der Unicum Stiftung als „Professorin des Jahres 2025“ mit dem 2. Platz in der Kategorie Wirtschaftswissenschaften/Jura ausgezeichnet.

23.7.2025: Herzlichen Glückwunsch
Unser Chormitglied Helmut Sörgel erhält die Bürgermedaille der Stadt Nürnberg verliehen (im Foto links)
In einer nichtöffentlichen Sitzung hat der Nürnberger Stadtrat über die diesjährigen Trägerinnen und Träger der Bürgermedaille 2025 entschieden. Drei Männer und zwei Frauen werden jetzt für ihre besonderen Dienste für die Stadt geehrt.
Auch der Psychiater Helmut Sörgel bekommt 2025 die Bürgermedaille der Stadt Nürnberg verliehen. 1981 ließ es sich mit einem Kollegen in Schweinau nieder. „Über 42 Jahre war seine Praxis ein Leuchtturm sozialpsychiatrischer und psychotherapeutischer Versorgung für Menschen, die infolge der Deindustrialisierung ihre Arbeit verloren hatten, für Geflüchtete, für Sinti und Roma sowie für Bewohnerinnen und Bewohner benachteiligter Stadtteile“, schreibt die Stadt Nürnberg. Sie stellte außerdem die Gründung des Vereins Chancen e.V. heraus sowie sein Engagement in der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW (Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzt*innen in sozialer Verantwortung). Auch leistete er erinnerungskulturelle Aufarbeitung zu den Nürnberger Ärzteprozessen.
Quelle: NN 10.5.2025, Textauthor: rus

30.4.2024: Verleihung des Demokratiepreises

28.1.2025: Das Instrument des Jahres 2025: Die Stimme
"Die Stimme - unser Persönlicher Fingerabdruck" von Bernhard van Almsick
Künstlerischer Leiter der Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf und Chorleiter
28.01.2025 https://www.bayerischer-musikrat.de/instrumentdesjahres
Die menschliche Stimme ist einzigartig – sie ist vergleichbar mit einem persönlichen Fingerabdruck. Jede Stimme hat ihren eigenen Klang, ihre eigene Färbung und Ausdruckskraft. Sie ist nicht nur ein Instrument um Informationen auszutauschen, sie ist auch Trägerin von Emotionen. Mit unserer Stimme können wir Freude, Trauer, Wut oder Liebe weitergeben und so tiefgehende Verbindungen schaffen. Die menschliche Stimme ist nicht starr, sie kann moduliert werden und ist formbar: Durch Training und bewusstes Einsetzen kann sie weiterentwickelt und ihr Potenzial voll ausgeschöpft werden, im Sprechen ebenso wie im Singen.
Die Magie des Stimmklangs
Der klingende Einsatz der Stimme, ob gesprochen oder gesungen, verbindet uns mit unserem Gegenüber. Wenn wir unsere Stimme zum Schwingen bringen, können andere resonieren und mitschwingen. Wenn wir dafür eine tiefe, sängerische Atmung anwenden, können auch wir intensiver mitschwingen, wenn wir zuhören. So schaffen und erleben wir emotionale Verbundenheit und bauen Brücken.
Die Vielseitigkeit des Singens
Singen ist eine der faszinierendsten Facetten des Stimmgebrauchs. Es erweitert die Ausdrucksmöglichkeiten unserer Stimme und verwandelt sie in ein künstlerisches Werkzeug, das Emotionen und Geschichten auf eine ganz besondere Weise transportieren kann. Schon als Babys kommunizieren wir durch klingende, gesungene Laute, und dieser Instinkt, uns mit der Stimme auszudrücken, bleibt uns ein Leben lang erhalten. Singen ist überhöhtes Sprechen und verbindet uns tief mit uns selbst, mit anderen Menschen, Räumen und sogar mit etwas Größerem – sei es eine Gemeinschaft, eine Kultur oder eine Spiritualität.
Ob unter der Dusche, bei einer Karaoke-Nacht mit Freunden oder in Kirche und Konzertsaal – Singen hat unendlich viele Facetten. Es begegnet uns ständig im Alltag und kann Stress abzubauen oder einfach Freude machen. Wissenschaftlich ist bewiesen, dass Singen Glückshormone wie Endorphine freisetzt und den Körper in einen Zustand der Entspannung versetzen kann. Gleichzeitig fordert es unsere Atmung, Konzentration und Stimme auf eine Weise, die sowohl körperlich als auch mental stärkend ist.
Chorsingen – die Kraft der Gemeinschaft
Das Singen im Chor ist eine der schönsten Möglichkeiten, Musik gemeinsam zu erleben. Wenn Stimmen sich zu einem harmonischen Klang vereinen, entsteht eine besondere Magie. Es ist, als ob die individuellen Stimmen miteinander verschmelzen und etwas Größeres entstehen lassen. Dabei geht das Chorsingen über das rein Musikalische hinaus: Es schafft soziale Bindungen. Die gemeinsamen Proben, Konzerte und Erlebnisse stärken das Gefühl der Zusammengehörigkeit und lassen tiefe Freundschaften entstehen. Studien zeigen zudem, dass gemeinsames Singen das Immunsystem stärkt und das Wohlbefinden steigert.
Solistisches Singen – die Stimme im Rampenlicht
Für viele Menschen ist das solistische Singen eine besondere Herausforderung. Allein vor anderen zu stehen und seine Stimme zu zeigen, erfordert Mut und Selbstvertrauen. Doch es bietet auch eine einzigartige Möglichkeit, die eigene Individualität auszudrücken. Ob in der Klassik, im Jazz, im Pop oder in anderen Genres – jede Stilrichtung hat ihren eigenen Reiz und ihre eigenen Anforderungen. Das solistische Singen lehrt uns, wie wichtig es ist, sich mit einem Stück zu verbinden und Emotionen authentisch zu transportieren.
Singen mit Kindern – Freude und Leichtigkeit
Mit Kindern zu singen, ist eine ganz besondere Erfahrung. Kinder gehen intuitiv und unbefangen mit ihrer Stimme um, sie singen, weil es ihnen Freude macht. Gemeinsames Singen fördert nicht nur ihre sprachliche und musikalische Entwicklung, sondern wirkt sich auch auf das Sozialverhalten der Kindergruppen aus. Kinder erleben neben der Lebensfreude und Kreativität im Singen auch einen natürlichen Zusammenhalt.
Es sollte uns ein Anliegen sein, dass mehr Kinder Zugang zu dieser bereichernden Erfahrung erhalten! Darum widmet sich die Fachtagung "Zukunft Kinderchor" der Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf am 05.07.2025 diesem Thema. Hier werden Ideen entwickelt, wie Institutionen, Vereine und Einzelpersonen dazu beitragen können, mehr Kinderchöre ins Leben zu rufen und bestehende Ensembles zu stärken. Ein wichtiger Schritt, um die Freude am Singen, Wohlbefinden und Zusammenhalt an die nächsten Generationen weiterzugeben.
Ein Geschenk für die Seele
Egal in welchem Kontext – die Stimme klingend einsetzen zu können ist ein Geschenk. Jeder kann singen, jeder kann klingen und jede Stimme ist einzigartig. Sie ist ein Instrument, das uns verbindet und gleichzeitig unser innerstes Wesen offenbart. Es scheint als sprudelte sie direkt aus unserer Seele. Sie ist ein unsichtbares Kunstwerk, mystisch, geheimnisvoll und allgegenwärtig, ja alltäglich zugleich. Sie ist Botschafterin unserer Emotionen und verbindet uns Menschen miteinander. Im Jahr der Stimme möchten wir die Stimme „erheben“ und sie in all ihren Facetten erlebbar machen.
Klangvoll verbunden grüßt Sie
Bernhard van Almsick





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